Volksbank spendet 2 000 Euro für Kirchengemeinde / E-Anlage überholt

„Niemand soll hier frieren“

Die neuen Polsterauflagen für die Bänke präsentierten gestern Küster Wolfgang Jöllenbeck, Pastor Matthias Selke, Wiltrud Stanszus, Franz Duin und Manfred Sander (von links) in der Alexanderkirche. ·
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Die neuen Polsterauflagen für die Bänke präsentierten gestern Küster Wolfgang Jöllenbeck, Pastor Matthias Selke, Wiltrud Stanszus, Franz Duin und Manfred Sander (von links) in der Alexanderkirche. ·

Wildeshausen - Von Joachim Decker„Hier in der Alexanderkirche soll niemand frieren“, betonte die Öffentlichkeitsbeauftragte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wildeshausen, Wiltrud Stanszus. Bei diesen Worten zeigte sie auf die neuen Sitzkissen, die jetzt für die Bänke der Kirche angeschafft werden konnten.

Möglich wurde das durch eine Spende der Volksbank Wildeshauser Geest in Höhe von 2 000 Euro. „Das ist der Ertrag aus dem Vortrag von Joachim Gauck im Oktober 2010 hier in der Kirche“, erzählte Volksbank-Prokurist Manfred Sander. Schon seinerzeit habe festgestanden, dass dieses Geld der Kirchengemeinde zugute kommen soll.

„Wir haben lange überlegt, wofür wir dieses Geld verwenden können“, betonte Wiltrud Stanszus. „Von einigen Kirchgängern hatten wir dann erfahren, dass es auf den Bänken der Nord-Empore und im Chorraum recht kalt ist. Also haben wir uns entschieden, hierfür rund 20 große Sitzkissen zu beschaffen.“

Insgesamt mussten dafür 3 200 Euro investiert werden. „Das hört sich zwar recht teuer an, aber diese Polsterauflagen mussten passend für die Bänke angefertigt werden“, erklärte Pastor Matthias Selke.

Der Rest des Geldes wurde aus dem Ortskirchgeld beigesteuert. „Hier konnten wir im vergangenen Jahr rund 20 000 Euro einnehmen“, erzählte Franz Duin, Vorsitzender des Ausschusses Bau und Alexanderkirche im Gemeindekirchenrat. Die Spendenkultur sei in der Gemeinde ohnehin sehr gut ausgeprägt: „Wichtig ist, dass den Gemeindegliedern gesagt wird, wofür wir das Geld benötigen. Ohne diese Ortskirchgeld wäre vieles nicht finanzierbar, da unser Haushalt in der Tat auf Kante genäht ist.“ Eine Aussage, die Wiltrud Stanszus nur bestätigen konnte: „Mit solchen Anschaffungen können wir den Menschen jedoch zeigen, dass wir alles tun, damit sie sich wohlfühlen. Die Menschen geben gerne das Ortskirchgeld, weil die Verwendung stets greifbar ist.“

Investieren musste auch der Oberkirchenrat in der Kirche. Und zwar insgesamt rund 22 000 Euro für die Überprüfung und Überholung von E- und Gasanlage. „Der E-Check hat ergeben, dass wir einiges erneuern müssen“, erklärte Duin. Dieser Arbeiten habe sich die Firma Scholz angenommen. „Wir haben im Rahmen der VDE-Sicherheitsüberprüfung wieder alles auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Unter anderem mussten diverse Leitungen und Verteilungen erneuert werden“, erklärte Andreas Scholz. Zudem sei ein Überspannungsschutz installiert worden. „Den Gas-Check hat die Firma Piening vorgenommen. Dabei mussten Kleinigkeiten korrigiert werden. Hierfür wurden 2 000 Euro investiert“, betonte Duin.

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