Nacht der Musik machte dem Namen alle Ehre / Weniger Besucher als im Vorjahr

Neun Bands heizten den Wildeshausern ein

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Ausgelassene Stimmung herrschte früh im „Eight Ball“, wo die „Lucky Ones“ in die Saiten und Tasten griffen.

Wildeshausen - Erst spät kam die diesjährige Nacht der Musik in Fahrt. Dann aber pilgerten mehrere hundert Musikfans durch die Wildeshauser Innenstadt zu acht Lokalen, in denen neun Bands ordentlich einheizten.

„Dr. Beat“ luden im „Franziskaner“ zur Sprechstunde, und zahlreiche Fans handgemachter Rockmusik ließen sich auch ohne Praxisgebühr behandeln. Nicht weniger Zuspruch hatte „Real Spirit“ nebenan in der „Brasserie“.

Im Gewölbe des Ratskellers ermittelten „Blofelds Agenten“, und im „Eight Ball“ am Westertor griffen die „Lucky Ones“ in die Saiten. Hier herrschte schon relativ früh eine ausgelassene Partystimmung

Wer von dort zurück in die Innenstadt wanderte, machte einen Abstecher ins „Kayserhaus“ an der Kleinen Straße. Dort spielten gleich zwei Bands. In der Kneipe brachten die „Tropics“ ihren „Best Radio Hits Mix“ zu Gehör. Rockiger ging es im Saal des „Kayserhaus“ zu. „Rocktools“ packten ihren Werkzeugkoffer aus und hatten viele Highlights der Rock- und Popgeschichte der vergangenen Jahrzehnte dabei.

Praktisch um die Ecke, in der „Kleine Kneipe“, amüsierten sich die Fetengänger bei Oldies und Schlagern, die das Trio „Undercover Affair“ auf die kleine Bühne brachte.

Richtig was auf die Ohren gab es im „Smoky’s“ an der Huntestraße. „Freezeland“ spielten ausnahmslos Rock, Rock und nochmals Rock.

Im „Alten Wittekind“ in Zwischenbrücken waren „Blues Encore“ aus den Niederlanden eingesprungen, nachdem das ursprünglich angekündigte „Ratpack“ kurzfristig abgesagt hatte. Mit ihrem charismatischen Sänger Harm „Alarm“ Brinksma war die Band aber ein adäquater Ersatz. Blues und Blues-Rock von Feinsten gab es zu hören, gewürzt mit vielen Soli, die Harm „Alarm“ auf einer ganzen Batterie von Mundharmonikas, so genannten Bluesharps, zelebrierte.

Die Stimmung bei allen Besuchern der Nacht der Musik war ausgesprochen gut. Die Wirte der Lokale, die sich an dem Event beteiligten, hätten sich indes noch einige Gäste mehr gewünscht. Die Besucherzahlen blieben ein wenig hinter denen der Vorjahre zurück. Ursache war möglicherweise der einsetzende Regen, der manchem Fetengänger das heimische Sofa näher brachte als eine Kneipentour. · msi

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