Am 7. Dezember werden im Rahmen einer Veranstaltung Konzepte präsentiert

Neues Zentrum für junge Unternehmen geplant

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Ulrich Fortmann, Sen Christoph Ickert, Kian Shahid und sein Vertreter Jens Kuraschinski (v.l.) stellten die Pläne für eine Infoveranstaltung zur gewerblichen Entwicklung vor. ·

Wildeshausen - Wildeshausen wirtschaftlich voranbringen. Das ist das Ziel einer Initiative der Stadtverwaltung, die Architekt Sen Christoph Ickert aus Oldenburg beauftragt hat, Konzepte für ein Zentrum für Existenzgründer und junge Unternehmen zu entwickeln.

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 7. Dezember um 19 Uhr im historischen Rathaus sollen diese Konzepte vorgestellt werden.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Unternehmer an die Stadt wenden und Interesse signalisieren, hier tätig zu werden. „Es liegen Anfragen vor“, sagte Bürgermeister Kian Shahidi gestern im Rahmen eines Pressegesprächs. Da es sein Ziel sei, Wildeshausen wirtschaftlich voranzubringen, sei die Verwaltung jetzt aktiv geworden: „Wir erhoffen uns eine breite politische Diskussion.“

Stadtplaner Ulrich Fortmann hatte Sen Christoph Ickert angesprochen. Der Architekt hat mit seinem Büro das „Firmenquartier“ in Oldenburg entwickelt und arbeitet zurzeit an einem ähnlichen Projekt in Münster.

Gemeinsam mit Fortmann sah sich Ickert Flächen in Wildeshausen an, die der Stadt gehören und Raum für Entwicklungen bieten. Zwar möchte die Stadt noch nicht über Standorte sprechen, doch wären derartige Projekte auf freien Gewerbeflächen im Gebiet an der Düngstruper Straße und in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme denkbar. Dort soll Dienstleistern und nicht störendem Gewerbe Büro und Arbeitsfläche angeboten werden.

„Wir streben ein flexibles System an“, so Ickert. „Die Flächen sollen auf die Mieter oder Käufer zugeschnitten sein.“ Wenn Investoren und Bauträger in das Projekt einsteigen, könnte zu attraktiven Konditionen Raum geschaffen werden. „Auf diesem Weg kann in einem überschaubaren Zeitraum ein neues Zentrum entstehen.“

„Es gibt viele Wege, zum Ziel zu kommen“, sagte Shahidi. „Einige dieser Wege wollen wir am 7. Dezember aufzeigen.“

Der Bürgermeister ist zuversichtlich, Investoren zu finden, die nicht unbedingt aus Wildeshausen kommen müssen. Das Projekt sei einmalig im Landkreis und könnte Wildeshausen eine Art Alleinstellungsmerkmal verschaffen. Vorerst gehe es aber darum, möglichst viele Teilnehmer für die Info-Veranstaltung zu interessieren. · dr

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