Arbeitskreis Feuerwehrhaus zufrieden mit vorgestellter Planung

Neues Haus für Brandschützer rückt näher

Wildeshausen - Eine endlose Geschichte scheint doch noch einem Ende zuzusteuern. Am 4. Dezember befasst sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt erneut mit dem Neubau des Feuerwehrhauses in Wildeshausen.

Das Architekturbüro „Künzel Pohl + Partner“ hat eine konkrete Detailplanung vorgelegt. Der Arbeitskreis Feuerwehrhaus, dem Mitglieder der Feuerwehr, des Stadtrates und der Verwaltung angehören, hat diese Planung bereits für gut befunden.

2,8 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau. In der Summe enthalten sind 650 000 Euro für die Sanierung des Baugeländes in der Pagenmarsch. Auf dem Areal wurden in der 1960er und 1970er Jahren Müll und Baustoffe entsorgt. Insgesamt ist die Sanierung mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt hofft jedoch auf Fördergelder in Höhe ihres Eigenanteils von der N-Bank.

Der Neubau soll über eine Nutzfläche von 1 430 Quadratmetern verfügen. Zehn Hallen stehen für die Fahrzeuge der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr zur Verfügung. Die Einfahrtore sind mit einer Höhe von 4,5 Metern und einer Breite von vier Metern auch für künftige Fahrzeuggenerationen ausreichend bemessen. Ob sich diese Anforderung des Arbeitskreises in das Finanzierungskonzept integrieren lässt, wird derzeit noch geprüft. Bei Bedarf lässt sich das Feuerwehrhaus um bis zu vier Fahrzeugstellplätze erweitern.

„Wir sind mit der jetzt vorgestellten Planung zufrieden“, erklärte Hermann Cordes, stellvertretender Ortsbrandmeister und Sprecher des Arbeitskreises. Er betonte jedoch auch, dass der Neubau keinesfalls ein Wunsch der Feuerwehr gewesen sei. „Die Feuerwehrunfallkasse machte entsprechende Vorgaben.“

Für die weiblichen und männlichen Einsatzkräfte stehen im Neubau getrennte Umkleideräume bereit. Zudem gibt es Schulungs- und Besprechungsräume, die mittels mobiler Trennwände aufgeteilt werden können.

Hinter der Fahrzeughalle gibt es einen Bereitschaftsraum, in dem sich die Feuerwehrleute zum Beispiel bei Sturm- oder Hochwasserlagen zwischen den Einsätzen aufhalten können. Lagerräume und Werkstätten ergänzen das Raumkonzept.

Im Obergeschoss gibt es Büroräume für die Führungskräfte der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr. Hier ist auch der Schulungsraum für die Jugendfeuerwehr zu finden. Außerdem wird dort die Kleiderkammer der Feuerwehr eingerichtet.

Nachdem die Neubauplanung jetzt vorliegt, geht es nun an die Detailplanung. Dazu gehört unter anderem die Ausstattung des Feuerwehrhauses. Im Haushalt sind hierfür 50 000 Euro vorgesehen. · msi

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