Bibelgarten der Alexanderkirche zieht auf den Kantorsberg um / Viele Unterstützer gesucht

Neu-Start mit Amberbaum

Eta Mumm, Franz Duin und Hans-Jürgen Pooch (v.l.) pflanzten einen Amberbaum.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Der Bibelgarten an der Alexanderkirche zieht um – näher an das Gotteshaus. Diese Aktion wurde gestern dadurch symbolisch deutlich gemacht, dass ein von der LzO gespendeter Amberbaum auf dem Areal des neuen Gartens in die Erde gesetzt wurde. Der etwa zehn Jahre alte und vier Meter hohe Baum steht nun im Eingangsbereich des Geländes.

Auf 180 Quadratmetern soll in den kommenden Jahren ein thematisch geordneter Garten entstehen. Diplom-Ingenieurin Eta Mumm hat ein ganz neues Konzept entworfen, das die Themen Glaube, Liebe und Hoffnung beinhaltet. Schon bald werden die Wege angelegt. „Die ersten Pflanzungen kommen vermutlich erst im kommenden Jahr in die Erde“, so Mumm.

Wann der Garten komplett fertig sein wird, weiß zurzeit niemand. „Das hängt davon ab, wie viele Menschen wir für unsere Pläne begeistern können“, so Franz Duin vom Gemeindekirchenrat. „Der Garten muss rein aus Sponsorengeldern finanziert werden.“

Mit der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) hat er bereits einen spendablen Förderer gefunden. Direktor Hans-Jürgen Pooch sagte 3 000 Euro zu und half gestern dabei, den ersten Baum in die Erde zu bringen. Als nächstes werden von dem Geld die Steine für die Wege und Beetbegrenzungen gekauft. Über die EWE-Stiftung kann pädagogisches Zubehör, wie zum Beispiel Handzettel und kleine Tafeln, die Auskunft über die Pflanze und Bibelstellen geben, in denen sie genannt wird, gefördert werden. Ein nicht namentlich genannter Sponsor finanziert das Holz-Eingangsschild zum Bibelgarten, der im Übrigen frei zugänglich bleiben wird.

Doch die Pläne sind schon viel weiter fortgeschritten. „Wir möchten gerne das alte Stallgebäude integrieren“, berichtet Duin. Von außen sei es in einem guten Zustand. Doch innen müsste noch einiges getan werden. „Dann könnten wir die Räume für Lesungen oder Vorträge zu Bibelpflanzen nutzen. Auch für die Pilger wäre das Gebäude gut geeignet.“

Wer im Bibelgarten sitzend verweilen möchte, hat dazu wohl ab kommendem Jahr Gelegenheit. Vom Ortskirchgeld wurden mehrere Bänke bestellt, die rund um das Gotteshaus aufgestellt werden. Eine davon dürfte ihren Platz im Bibelgarten finden.

Planerin Eta Mumm wünscht sich zudem, dass schon bald ein Kunstwerk das Areal schmückt. „Es wäre schön, wenn sich ein Künstler zur Verfügung stellen würde“, sagt sie. Überhaupt darf sich jeder bei Franz Duin (Telefon 3459) melden, der sich finanziell oder in anderer Art beteiligen möchte. Denn ohne Hilfe, das ist schon jetzt klar, wird es lange dauern, bis einer der schönsten Plätze in Wildeshausen noch schöner gestaltet wird.

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