Schulfest der Wildeshauser St.-Peter-Schule / Viele lustige Spiele

Nashorn und Zebra feiern

Viel Spaß hatten die Kinder beim Sackhüpfen. Jeder wollte der Erste sein. ·
+
Viel Spaß hatten die Kinder beim Sackhüpfen. Jeder wollte der Erste sein. ·

Wildeshausen - Von Timon OstermeierSchnelles Trommeln, selbst gebastelte Schellenkränze, witzige Safari-Kostümwettrennen, Leopardenschminke und „Rote Wüste“-Cocktails: So ließen die Kinder der Wildeshauser St.- Peter-Schule das Schuljahr am Sonnabend ausklingen.

Gemeinsam fanden sich die 200 Schüler mit ihren Lehrern, Eltern und Verwandten ein, um ihre vielfältigen Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Afrika“ zu präsentieren.

„Unser Schulfest feiern wir alle zwei Jahre. Nach dem Afrika-Projekt passte es dieses Mal gut, dass wir es unter das Motto stellen“, erzählte Schulleiterin Brigitte Schmidt. So legten die Schüler für eine Woche das Matheheft beiseite und beschäftigten sich intensiv mit dem Kontinent weiter im Süden. Dazu gehörten natürlich spaßige Kleb- und Bastelarbeiten. Die Klasse 1a zum Beispiel schnitt Löwen, Elefanten, Giraffen und weitere Lebewesen der Savanne aus, um sie für ein Geschicklichkeitsspiel am Sonnabend in einem Planschbecken schwimmen zu lassen.

Den vorläufigen Höhepunkt bildeten am Freitag zahlreiche unterschiedliche Workshops der Menschenrechtsinitiative „Black and White“. Gemeinsam mit den Kindern trommelten, sangen und tanzten die Aktivisten aus Ghana, Kongo, Kamerun und von der Elfenbeinküste.

Ben aus der 2 a konnte sich für die afrikanische Musik richtig begeistern: „Ich höre sonst die Rolling Stones. In den Gruppen haben wir aber zu afrikanischen Liedern getrommelt. Das war schön laut und klang super.“

Der achtjährige Mattis weiß noch ganz genau, wie er die Bongo, so heißt die afrikanische Trommel, halten muss: Schräg zwischen den Beinen eingeklemmt, so klingt der Sound gleich viel besser. Mattis steht beim Schminkstand an, um sich in einen Leoparden verwandeln zu lassen. „Löwen und Leoparden sind am beliebtesten. Bei den Mädchen sind die Schmetterlinge hoch im Kurs, natürlich in Glitzerfarben gemalt“, freut sich Nicole Niemann, die den Kindern die richtigen Farbtupfer aufmalt, welche ein wildes Tier nun mal nötig hat. Die Anfrage ist groß und die Warteschlange lang, weshalb Mattis gerne von seinem bevorstehenden Besuch eines Zoos mit freilaufenden Wildtieren erzählt. „Da fahre ich bald mit meiner Tante Andrea hin. Das hat sie mir versprochen“, strahlt er.

Allerdings lernen die Grundschulkinder nicht nur die Sonnenseite Afrikas kennen. „Die Leute von der Initiative Black&White haben den Schülern altersgerecht die soziale Situation der afrikanischen Bevölkerung nahegebracht“, erklärt Rektorin Schmidt. Daher möchte auch Mattis später den Einwohnern helfen. „Weil die ziemlich arm sind und viele Kinder auf der Straße leben müssen. Das wusste ich überhaupt noch nicht“, weiß der Zweitklässler zu berichten. Auch Georg-Niko und Nico haben auf diesem Wege gelernt, dass viele Flüchtlinge auf ihrer Ausreise im Mittelmeer ertrinken.

Die zwei Jungs aus der vierten Klasse leiten derweil die Interessierten im Bau von Schellenkränzen an. Als Materialien brauchen sie lediglich Holz, Nägel und Kronkorken. Und schon sind die Percussions fertig, und die eifrigen Musikanten können zu den afrikanischen Rhytmen rasseln.

Derweil bringt ihnen ein weiterer Freund einen Cocktail vom Nachbarstand. Farblich passend zu den afrikanischen Wüstenlandschaften haben die Köche das knallrote Fruchtgetränk „Rote Wüste“ getauft.

Die Freundinnen Julia und Alexandra treten gegeneinander im Sackhüpfen an. Als Nashorn und Zebra verkleidet, meistern sie den schwierigen Parcours in Rekordzeit. Ebenfalls eine Sensation ist das Safari-Wettrennen. Dabei galoppieren jeweils zwei Wettstreiter gemeinsam in einem Zebrakostüm im Team gegen den Gegner.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

So klappt es mit der neuen Fremdsprache

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

Raumtrenner sind mehr als nur Raumtrenner

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Hefezopf und Rüblikuchen: So wird Ostern richtig fluffig

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Meistgelesene Artikel

Lastwagen fährt Baustellenbaken um und fährt weiter

Lastwagen fährt Baustellenbaken um und fährt weiter

Corona-Fallzahl steigt leicht an: 113 Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Corona-Fallzahl steigt leicht an: 113 Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Brettorfer Flugzeughersteller Flywhale Aircraft ist zahlungsunfähig

Brettorfer Flugzeughersteller Flywhale Aircraft ist zahlungsunfähig

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

Kommentare