Richtfest der Pausenhalle gefeiert

Den Nagel auf Kopf getroffen

Uwe Cordes freute sich mit Lehrerin und Mitorganisatorin Rita Esk, Schulleiter Wolfgang Kunsch (v.l.) und Kollegen über den fertigen Rohbau. Frank Zawodny befestigte den Richtkranz und sprach den Richtspruch (kleines Foto).

Harpstedt - Von Josephine Pabst· Feierlich war die Stimmung gestern Nachmittag an der Harpstedter Grundschule, als das Richtfest in der neuen Pausenhalle mit Getränken und kleinen Snacks eingeleitet wurde.

Mit vor Ort waren auch Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, die Colnrader Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann, Schulleiter Wolfgang Kunsch, Architekt Helmut Schlake, Mitglieder der Bauverwaltung sowie Lehrer der Grundschule.

Zimmermann Frank Zawodny stieg mit dem kunterbunten Richtkranz im Arm auf den fertigen Rohbau und nagelte ihn traditionsgemäß fest. Mit einer zerschlagenen Flasche Korn und dem Richtspruch, mit dem der Zimmermann auch inhaltlich den Nagel auf den Kopf traf, wurden Glück und Gottes Segen für die Zukunft des Gebäudes besiegelt.

Uwe Cordes fasste anschließend die Hintergründe des Baus zusammen: „Ich muss wirklich sagen, dass hier ganz tolle Arbeit geleistet wurde.“ Anstoß für den Bau sei das Urteil einer Schulinspektion gewesen, in dem über die Pausenhalle das Wort ,unästhetisch’ fiel. Das wollte die Samtgemeinde natürlich nicht auf sich sitzen lassen – und nutzte das Konjunkturpaket II, um der Pausenhallenoptik zu Leibe zu rücken. „Bund und Länder haben 80 Prozent des Ausbaus finanziert, die restlichen 20 Prozent hat die Gemeinde aus eigener Tasche bezahlt“, sagte Cordes.

Insgesamt haben sich die Kosten auf 305 000 Euro belaufen. „Natürlich haben wir uns gewünscht, zum Schulbeginn den Bau abschließen zu können“, räumte der Samtgemeindebürgermeister ein. „Aber es kommt eben nicht immer so, wie man sich das wünscht. Wir hoffen aber, dass die Arbeiten ebenso zügig weitergehen wie bisher.“

Vertreter der Bauverwaltung rechnen damit, dass das Projekt im Oktober abgeschlossen ist. Positive Resonanz habe Cordes aber schon erfahren. „Lehrer haben mir gesagt, dass die neue Pausenhalle ein ganz neues Gefühl vermittelt. Allein das Dach bewirkt, dass man sich nicht mehr ducken muss, wenn man hineinkommt.“ Er hoffe, dass sich die Halle sehr schnell mit Leben fülle, und dass sie zu einem Ort werde, an dem Kinder Spaß haben können. Abschließend verwies Cordes scherzhaft darauf, dass das Richtfest ein „open end“ habe – mit Blick auf die noch offenen Gebäudeeingänge.

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