Gestern Nachmittag Richtfest des Gymnasium-Anbaus

Ein „Muss“, in dem viel Musik steckt

Landkreis - (ck) · In diesem Anbau steckt viel Musik – noch nicht jetzt, aber bald: Knapp 50 Gäste des Gymnasiums Wildeshausen ließen sich gestern Nachmittag von den eisigen Temperaturen nicht abschrecken und feierten das Richtfest des Nebengebäudes, das ab Sommer drei Musikräume und drei Klassenzimmer beherbergt.

Ralf Schirakowski vermochte seine Vorfreude auf die Fertigstellung nicht zu verbergen. Der Leiter der Schule mit derzeit mehr als 1 300 Jungen und Mädchen zeigte sich mehrfach stolz – darauf, „Chef“ dieses Gymnasiums mit einem solchen Zuspruch zu sein – und auf die derzeit laufenden Modernisierungsarbeiten. Stolz aber auch auf die „Kreativität und Fantasie“ seiner Kollegen beim Bewältigen des Unterrichts inmitten von unvermeidbarem Baulärm und gelegentlichen Kurzschlüssen. „Das liegt aber auch daran, dass wir solche Handwerker haben, die uns begleiten und innovativ arbeiten.“ Besonders dankte er Bauleiterin Christiane Grüter vom Wildeshauser Planungsbüro

nDank an Planerin

nChristiane Grüter

„Grüter & Rolwes“, die den Anbau seit Beginn begleitet.

Auch die Architektin selbst hatte angesichts des Lobs von allen Seiten für das sich schon abzeichnende Ergebnis Grund zum Strahlen – selbst, wenn der harte Winter den Zeitplan ein wenig durcheinander wirbelte: „Wir sind etwa zwei Wochen in Verzug. Normalerweise hätten schon die Fenster eingebaut sein sollen. Aber die Maurer kamen während des Frosts natürlich nicht weiter.“

Auch Zimmerergeselle Maik Geerken von der Firma Dekker aus Wildeshausen räumte ein: „Im Moment ist es schwer. Auf dem Flachdach liegt noch eine Lage Schnee.“ Gestern aber sprach Geerken einen erwärmenden Richtspruch und rief ein dreifaches „Hoch“ der gesamten Zuschauerschar unter dem Kranz aus.

Landrat Frank Eger zollte den Beteiligten ein dickes Lob: „Ein herzliches Dankeschön für die Arbeit, die Sie hier leisten! Das Ergebnis sehen wir heute zwar nur im Rohbau, aber wir alle können uns gut vorstellen, wie es sein wird, wenn er fertig ist. Darauf dürfen wir uns alle freuen.“ Die Kosten bezifferte er auf nun knapp zwei Millionen Euro. Rund 1,7 Millionen Euro hatten die Planungen ursprünglich vorgesehen. Aber diese Investition „ist ein absolutes Muss, denn der erhebliche räumliche Engpass der Schule ist schon seit langer Zeit bekannt“.

Das wusste auch Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, der bis zum Verkauf des Gymnasiums an den Landkreis als Schulträger hier noch als „Hausherr“ firmiert hatte. Die „unzumutbaren Bedingungen“ gerade im Musikbereich hatte er jedoch bis vor 28 Jahren am eigenen Leibe erfahren müssen – als Schüler. „Die klassische Musik aus dem Raum M1 hier am Foyer oder die Schlagzeug-Attacken von nebenan sorgten für suboptimale Lernbedingungen“, erinnerte er sich. Mit der Erweiterung gehe nun ein „lange gehegter Traum in Erfüllung“ – zum Wohle des Bildungsstandorts Wildeshausen. Da blieb dem Stadtoberhaupt nur der Wunsch, dass die weiteren Arbeiten wie bisher ohne Unfälle vonstatten gingen.

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