Schachtschneider gibt Amt im Februar ab

TVN muss neuen „Chef“ suchen

Jens Schachtschneider gibt den TVN-Vorsitz im Februar ab.
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Jens Schachtschneider gibt den TVN-Vorsitz im Februar ab.

Neerstedt - Der eigentlich bis 2015 gewählte Jens Schachtschneider wird seinen Vorsitz beim TV Neerstedt schon eher abgeben. Bereits während der Generalversammlung im Februar wolle er den Stab weiterreichen, erklärte der Neerstedter, der mit seiner frühzeitigen Ankündigung einer Gerüchteküche vorbeugen möchte.

Die TVN-Mitglieder informierte er am Sonntagabend über die Vereins-Homepage, dem Vorstand teilte er seine Entscheidung in der vergangenen Woche mit.

Wie Schachtschneider auf Nachfrage berichtet, sei ihm der Entschluss äußerst schwer gefallen. „Ich hatte in den Jahren und habe ebenso auch noch heute große Freude an dieser Aufgabe“, so der Neerstedter, der seit sechs Jahren im Amt ist. „Viele freundschaftliche Kontakte haben sich aufgebaut, die ich nicht mehr missen möchte. Ich gebe etwas auf, was mir persönlich sehr ans Herz gewachsen ist.“ Die Gründe für seinen Rückzug aus dem Vorstandsteam liegen deshalb ausschließlich außerhalb des TV Neerstedt und seien persönlicher sowie beruflicher Natur, betont der Unternehmer, der mit seiner Frau die Firma Stauden Schachtschneider in Neerstedt führt. „Der Betrieb ist in den vergangenen Jahren gewachsen und fordert mich doch sehr“, erklärt er.

Auch aus gesundheitlicher Sicht wolle er sich nicht zu viel zumuten. „Selbst aktiv Sport zu betreiben, statt einem Sportverein als überwiegender Passivsportler vorzustehen, ist nun em pfehlenswert“, teilt er mit.

Der Entschluss sei nach einem keineswegs leichten Abwägungsprozess gefallen, stehe aber fest. Von Überredungsversuchen bittet der Neerstedter deshalb abzusehen. „Lasst uns gemeinsam nach einem guten Nachfolger suchen“, appelliert er stattdessen. Vorschläge seien willkommen. Seinen Dank richtet Schachtschneider an seine Vorstandskollegen. „Wir waren und sind auch noch ein ganz gutes Team“, sagt er. „Es ist es für mich eindrucksvoll zu erleben, wie ehrenamtlich engagierte Vereinsmitglieder sich mit hohem persönlichen Einsatz für die Gemeinschaft einbringen. Keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit.“

Gerne erinnert sich Schachtschneider an die Höhepunkte während seiner Zeit als Vorsitzender. „Die Feier zum 100-jährigen Vereinsbestehen war schon eine große Nummer“, blickt er zurück. Aus sportlicher Sicht gehöre wohl der Aufstieg in die Handball-Regionalliga Nord im Jahr 2009 zu den Vereins-Highlights. · ts

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