„Nacht der Musik“ / Nachtschwärmer eroberten die Wildeshauser Lokale

Musik-Welle des Jahres

Abtanzen, bis der Arzt kommt, war im Reitersaal Trumpf.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (hen) · Ein Eintritt, neun Lokale und zehn Bands. „Noch größer und noch besser“, lautete in der Nacht zum Sonntag das Motto. Zum neunten Mal hieß es im Herzen der Wittekindstadt bis in die frühen Morgenstunden: „Abrocken, bis der Arzt kommt“. Ganz oben auf der Hitliste der Nachtschwärmer stand die „Nacht der Musik“.

Unzählige Menschen drängten sich in den Bistros, Restaurants und Gastwirtschaften der Innenstadt und hatten eines gemeinsam: Sie wurden von der wohl größten Live-Musik-Welle des Jahres überrollt.

In manchen Lokalen war es so voll, dass die Nachtschwärmer kurze Wartezeiten vor den Türen in Kauf nehmen mussten. Die nahmen es überwiegend locker; schließlich hatte „Väterchen Frost“ rechtzeitig eine Pause eingelegt. Trotzdem musste man sich aber warm anziehen, denn überall gab es gehörig was auf die Ohren. Gleich zehn Top-Bands schüttelten das Publikum durch. Vom feinsten Blues über hochkarätige Soul- und Funk-Knaller, die besten Hits des Rock und Pop, die schönsten Oldies und Evergreens, kernigsten Rock und Bluesrock Perlen, den heftigsten Rhythm'n Blues, heiße Latin Musik, die nostalgische Woodstock Flower Power Musik, swingenden Rock'n‘Roll, Boogie und Ragtime, bis zu hin Country-Classics und Partyhits war alles geboten, was Spaß macht und zum Mitfeiern verführt.

Wo Platz war, wurde sogar getanzt. So, wie erstmals im Reitersaal mit der Band „The Lucky Ones“ oder im Wildeshauser Tanzzentrum (WITZ) mit der Band „Groove Syndicate“, die in fulminanter Besetzung spielte was die Instrumente hergaben.

„Wir sind das erste Mal dabei und haben es nicht bereut. Die Resonanz ist fantastisch“, freute sich Sascha Oltmann vom WITZ. „Einfach supergeil. Eine tolle Band, und die Gäste sind gut drauf“, war Elvira Fischer, Pächterin des Reitersaals, ganz aus dem Häuschen.

„Die Nacht der Musik ist eine supertolle Sache. Wir sind schon das siebte Mal dabei. Es gibt tolle Musik, man kann tanzen und lernt viele nette Leute kennen“, sagte Elke Gutzeit. Mit ihren Freundinnen Sabine Stellmann und Silke Bahr gönnte sich die Wildeshauserin im Lindenhof ein kühles Blondes, bevor sie sich ausgelassen in die Nacht stürzte.

So konnten sie hautnah miterleben, wie „Dr. Beat” alle an „Unterbluesung“ leidenden Patienten im „Franziskaner“ mit Arzneimitteln der musikalischen Art kurierte, während es „Real Spirit“ mit Party-Rock der vergangenen 50 Jahre und brandaktuellen Hits in der „Brasserie“ so richtig krachen ließ.

Weitere Garanten für eine Nacht voller heißer Mucke waren im Lindenhof das Duo „Pangea“ mit Celtic Folk und Acoustic Rock sowie die „Caravan Piraten“ in der Kleinen Kneipe. Gleich um die Ecke hatte im Kayserhaus die „Rockkantine“ ihre Zelte aufgeschlagen. Und während am Rande der Stadt die „Los Roaring Isettas“ im Eight Ball Wildeshausen eingeparkt hatten und die Musik der Woodstock Generation aufleben ließen, war im City Treff mit „Gin Chilla“ gute Laune mit der Musik von Robbie Williams, Elton John und John Denver das Maß aller Dinge.

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