Joachim Decker während des „Catch-Cups“ völlig überrascht

Mitten im Ring geehrt

Eddy Steinblock (Mitte) zeichnete Joachim Decker (r.) und Dietrich Köhler-Franke mit Pokalen für ihre Verdienste um den Catch-Sport aus.

Wildeshausen - (ck) · Ein Redakteur der Wildeshauser Zeitung mitten im Ring: Joachim Decker genoss am Freitagabend den Jubel von 650 Zuschauern im Bremer „Pier  2“, als er während einer Kampfpause des „Catch Cups“ vom „European Professional Wrestling“ (EPW) eine Ehrung bekam.

Kein Geringerer als der „Big German“ Eddy Steinblock persönlich bat den 54-Jährigen in die Mitte der Halle. Im Namen der Organisatoren überreichte er dem völlig überraschten Journalisten einen Pokal für dessen fast 25-jährige Verdienste um den Catch-Sport.

So lange berichtet Decker schon von den Catch-Ereignissen in der Hansestadt und im Bremer „Speckgürtel“ – mit unzähligen Vorberichten, Interviews sowie packenden Reportagen und spektakulären Fotos – aufgeschnappt direkt hinter den Seilen. Die Berichte standen auf den „Bremen“-Seiten sowie im Sportteil dieser Zeitung, füllten aber auch in unserem immer donnerstags erscheinenden „Wildeshauser Anzeiger“ ganze Seiten.

Zwar sind die großen Zeiten mit Kampf und Show in der Bremer Stadthalle auf der Bürgerweide, die während dieser Nächte zur „Würgerweide“ wurde, vorbei. Aber die Begeisterung für diesen Mix aus Sport und Show hält sich – und hat sich inzwischen auch auf die zweite Journalisten-Generation im Hause Decker übertragen: Joachims Tochter Janin Decker, ebenfalls Redakteurin der Mediengruppe Kreiszeitung, berichtet mittlerweile ebenfalls vom Catchen. Und Steinblock hatte ausschließlich sie eingeweiht, damit sie ihren Vater am Freitag ins „Pier 2“ lotste.

Und dann der „Schock“ für „Dejo“: „Bevor wir jetzt mit dem nächsten Kampf beginnen, möchte ich Dietrich Köhler-Franke und Joachim Decker zu mir bitten“, hatte Steinblock ins Mikrofon gerufen. Auch Köhler-Franke begleitet die Catcher seit mehr als zwei Jahrzehnten. Beiden dankte Steinblock, seines Zeichens Motor des Spektakels, für ihre „immer reichhaltige Berichterstattung, die aber auch kritisch ausfiel“.

In der Tat erinnert sich Decker an einiges Unangenehme für die Catcher, das er während dieser Zeit schreiben musste. „Selbst dem Steinblock musste ich früher häufiger mal was zwischen die Hörner hauen…“ Aber nur in Worten, versteht sich.

Trotzdem habe Decker mitgeholfen, die Fans der Region fürs Catchen immer wieder zu locken, betonte Steinblock.

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