Sieben Privatleute öffnen zur „Dötlinger Gartenkultour“ ihre grünen Refugien / Einige Neuheiten und Aktionen

Vom Mittelalter-Flair bis zur Steinwette

Anke Dunker-Bureck (Mitte) führte am Donnerstagabend schon einmal die anderen „Sommergärten“-Teilnehmer durch ihr privates Refugium in Barel.

Dötlingen - (ts) · Wenn am 26. und 27. Juni die „Gartenkultour“ nach Dötlingen lockt, können sich die Besucher nicht nur über eine Vielzahl von Aktionen der Gastronomen, Künstler und Gartenbaubetriebe (wir berichteten) freuen. „Die Haupt attraktionen sind dann sieben Gärten“, sagte am Donnerstagabend Olaf Schachtschneider während der Vorstellung des Programms.

Jeweils von 11 bis 18 Uhr öffnen die „Sommergärten“ ihre Pforten für Interessierte. Und die erwarten nicht nur wunderschön angelegte, grüne Oasen, blühende Beete und plätschernde Wasserspiele. Einige Gartenbesitzer haben sich auch besondere Aktionen einfallen lassen.

So können die Besucher zum Beispiel im Stein- und Wassergarten der Familie Krüger an der Straße „Am Kürk 10“ in Simmerhausen an einer Steinwette teilnehmen. Erraten werden muss das Gewicht eines riesengroßen Findlings. Wer am besten schätzt, gewinnt einen Gutschein vom Pflanzenhof Schachtschneider. „Außerdem möchte ich gerne ein Sparschwein aufstellen, in das für einen guten Zweck ein Obulus geworfen werden kann“, so Krüger, der in den vergangenen Tagen bis in die Nacht in seinem Garten geschuftet hat, um den Besucher etwas Neues präsentieren zu können. Entstanden sind ein originelles Beet und der Nachbau einer Ruine.

In der Parklandschaft der Fachklinik Oldenburger Land in Neerstedt können die Besucher mit einem etwa 70 Meter langen Bachlauf, der in einen Teich mündet, ebenso eine Neuheit entdecken, wie in der „Stauden-Oase“ von Christa und Heinz-Werner Tönjes in Ganderkesee (Zur Feldhorst 11). Hier sind Staudenbeete, ein Heidegarten sowie ein mediterraner Garten hinzu gekommen. Um einen Teich hat Martina Suhrkamp ihren „Hofgarten nach englischer Art“ an der Haferkampstraße 14 in Sandhatten bereichert.

Nach einer zweijährigen Kreativpause, in der vor allem an Details gearbeitet wurde, ist Anke Dunker-Bureck mit ihrem „Garten für alle Sinne“ am Stedinger Weg 18 in Barel wieder mit von der Partie. Ebenfalls öffnet Jutta Meyer an der Karkbäk 3 in Dötlingen ihren „Bauerngarten am See“.

Abschied nehmen heißt es hingegen von der Familie Sander. Sie öffnet zum letzten Mal ihren Garten am Kirchweg 4a in Neerstedt im Rahmen der „Gartenkultour“. „Und da geben wir natürlich noch einmal alles“, sagt Dörte Eyben-Sander. Geplant ist eine Aktion im mittelalterlichen Rahmen mit Stockbrotbacken und Bogenschießen. „Ein Blick in unsere Sammlung sowie ein kleiner Staudenflohmarkt runden das Programm ab“, so die Mittelalterfans Eyben-Sander und Axel Sander.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.doetlinger-gartenkultour.de.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wenn Kids Eltern die rote Umweltkarte zeigen

Wenn Kids Eltern die rote Umweltkarte zeigen

Das Autointerieur wird nachhaltiger

Das Autointerieur wird nachhaltiger

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Biathlon-WM 2020: Die besten Bilder aus Antholz

Mit diesen Kartoffeltricks kochen Sie die Knolle noch leckerer

Mit diesen Kartoffeltricks kochen Sie die Knolle noch leckerer

Meistgelesene Artikel

Wenn der Poet verzweifelt

Wenn der Poet verzweifelt

SC Dünsen erhöht Spartenbeiträge

SC Dünsen erhöht Spartenbeiträge

Mehr als Blumen braucht es nicht

Mehr als Blumen braucht es nicht

Zu viel Gülle ausgefahren: Landwirt muss 6.000 Euro Strafe bezahlen

Zu viel Gülle ausgefahren: Landwirt muss 6.000 Euro Strafe bezahlen

Kommentare