Sommerreise führt David McAllister zur Firma Hydrotec in der Kreisstadt

Ministerpräsident schwingt die Maurerkelle

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David McAllister läßt sich von Meik Steiner erklären, wie der Beton in dem Gussdeckel verstrichen wird. Der Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley (von links) schaut interessiert zu. ·

Wildeshausen - Von Martin SiemerDritter Tag der Sommerreise von Ministerpräsident David McAllister. Sein Reisebus machte gestern Morgen halt vor den Werktoren von Hydrotec an der Düngstruper Straße in Wildeshausen. Das weltweit agierende Unternehmen hat sich auf Kanalguss, Entwässerungsrinnen, Versorgung und Stadtgestaltung spezialisiert.

McAllister, der mit Mitarbeitern und großem Pressetross gekommen war, wurde von Hydrotec Vorstandsmitglied Carsten Schäfer, empfangen. Der Ministerpräsident und Schäfer kennen sich seit gemeinsamen Delegationsreisen nach Südafrika und China. Die Produktpalette des Wildeshauser Weltunternehmens ist McAllister nicht ganz unbekannt. „Wir haben zu Hause unsere Einfahrt aufpflastern lassen. Und dabei hat meine Frau einen Kanaldeckel von Hydrotec mit dem Niedersachsenross einbauen lassen und mich damit überrascht“, verriet er beim Rundgang.

Carsten Schäfer und Betriebsleiter Peter Strauß führten die Gäste durch das Unternehmen. Dabei bekam McAllister einen Eindruck von den Produktionsabläufen. In der alten Produktionshalle hatte er Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. Gemeinsam mit Hydrotec-Mitarbeiter Meik Steiner produzierte McAllister eine Schachtabdeckung mit Wildeshauser Wappen. „Das Wappen schön mittig einsetzen“, erklärte Steiner. Dann strich er mit einer Kelle den eingefüllten Beton glatt und drückte dem Ministerpräsidenten für die Feinarbeiten eine große Glättkelle in die Hand.

Eine Halle weiter sah McAllister die modernste Rinnenfertigungsanlage Europas. Diese war erst vor wenigen Wochen von seinem Kabinettskollegen und Stellvertreter, Wirtschaftsminister Jörg Bode, eingeweiht worden.

Auf dem Lagerhof bekam McAllister die zahllosen Entwässerungsrinnen und Schachtabdeckungen, die auf den Versand in die ganze Welt warten, zu sehen. „Eine Welt voller Gullydeckel“, staunte McAllister. „Wir sind mit unseren Produkten sehr breit aufgestellt. Unsere vielen verschiedenen Produkte tragen den Namen Niedersachsen immer wieder in die ganze Welt hinaus“, sagte Carsten Schäfer.

„Der Besuch in diesem Unternehmen war überfällig“, sagte McAllister. Ihm sei erst vor Kurzem klar geworden, dass es mitten in Niedersachsen, in Wildeshausen, ein Unternehmen gibt, dass die ganze Welt beliefert.

Auch wenn die Sommerreise eigentlich keine Wahlkampftour ist, so ganz blieb die Landtagswahl am 20. Januar doch nicht ausgeklammert. „Mir macht die Arbeit Spaß, ich bin gut drauf und ich habe ein gutes Gefühl, nach der Wahl weiterzumachen“, erklärte McAllister.

Dann bestieg er den Bus und fuhr zur nächsten Station der Sommerreise. Nächste Station war der Feinkostproduzent Wernsing in Addrup bei Essen in Oldenburg. Am Nachmittag ging es dann noch weiter in den Landkreis Nienburg. Dort besuchte der Ministerpräsident unter anderem den Fruchtsaftproduzenten Riha in Rinteln.

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