Bürger haben viele Ideen für eine attraktivere Innenstadt / Viele sind für Einbahnstraßen und Fußgängerzone am Wochenende

Mehr Kleidung für Jugendliche und Sportler anbieten

Die Wildeshauser Innenstadt muss nach Ansicht vieler Bürger attraktiver gestaltet werden. ·
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Die Wildeshauser Innenstadt muss nach Ansicht vieler Bürger attraktiver gestaltet werden. ·

Wildeshausen - Wie soll sich die Wildeshauser Innenstadt entwickeln? Die Bürger haben dazu viele Meinungen – und auch Ideen. Seit einigen Wochen sammelt unsere Zeitung zusammen mit dem Initiator von www.Bürgermeinung.net, Jens-Peter Hennken, Anregungen, die schon bald der Politik und der Stadtverwaltung vorgestellt werden. Das Forum ist noch bis zum 30. Juni geöffnet, weitere Beiträge sind erwünscht.

„Ich finde die Innenstadt braucht mehr attraktive Geschäfte, vor allem für Kleidungsstücke, um auch die Jugend anzuziehen“, meint eine Teilnehmerin im Forum. „Anstatt der Billigläden braucht man entweder kleine besondere Läden oder einen Laden wie H&M und Co.“

Zur Frage, ob Wildeshausen in der Tat einen Magneten braucht, haben wir auch die Blitzumfrage geschaltet. Denn die Bürger haben dazu ihre ganz eigenen Gedanken. „Ich als Zugezogene finde die Innenstadt durchaus attraktiv zum einkaufen“, schreibt eine Nutzerin. „Es gibt interessante Geschäfte und nicht nur Ketten. Der Einkaufsbereich ist nicht riesig, aber ich finde es eher angenehm, nicht immer eine riesige Auswahl zu haben. Schön wäre es, wenn bestimmte Sparten zusätzlich vertreten wären, es fehlt beispielsweise ein Sportgeschäft.“

Einige Diskutierende sprechen sich dafür aus, die Wester- und die Huntestraße am Wochenende als Einbahnstraße oder gar als Fußgängerzone zu nutzen. „Beim Eis essen ist es nicht sehr gemütlich, wenn einem ständig die Autos fast über die Füße fahren und einem mit Benzingestank den Genuss vermiesen“, heißt es in einem Beitrag. „Dadurch wäre auch eine Ausweitung der Außengastronomie ohne Probleme möglich.“

Ein weiterer Vorschlag ist es, das in wenigen Jahren nicht mehr benötigte Feuerwehrhaus zukünftig als kulturhistorisches Zentrum und Kleinkunstbühne zu nutzen. „Vielleicht haben ja Künstler und Sammler Interesse daran, ihre Objekte einer Mischung aus Museum und Galerie zur Verfügung zu stellen. Mit der Kleinkunstbühne wäre dann eine zentrale Anlaufstelle für diverse kulturelle Veranstaltungen geschaffen. Für Jazz-Konzerte, Talentwettbewerbe, Vorlesungen, Theater, Kabarett, Kleinkonzerte und Nachwuchsförderung“, regt ein Nutzer an.

Dass die Innenstadt aber nur an Attraktivität gewinnt, wenn auch Menschen kommen, die sich dort aufhalten und konsumieren, macht ein weiterer Beitrag deutlich: „Ich kanndie Geschäftsleute schon verstehen: Durch das Internet und unsere Mobilität bringen wir unsere Kaufkraft nicht in die Stadt. Folglich geht das Angebot zurück. Wenn wir alle bereit wären, mehr in der City einzukaufen, gebe es bestimmt auch schnell mehr Angebote.“ · dr

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