Gymnasiums-Bibliothek deutlich vergrößert / Gebhardt spendet Bücher

17 000 Medien ausleihbar

Rund 200 Bücher hat Peter Gebhardt bereits der Schule gespendet. Dafür dankten ihm gestern nochmals Wolfgang Pohl und Matthias Holthaus (von links). ·
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Rund 200 Bücher hat Peter Gebhardt bereits der Schule gespendet. Dafür dankten ihm gestern nochmals Wolfgang Pohl und Matthias Holthaus (von links). ·

Wildeshausen - Rund 17 000 Medien, eine Grundfläche von etwa 300 Quadratmetern und neun PC-Plätze für die Schüler. Das ist in nackten Zahlen ausgedrückt die Schulbibliothek des Wildeshauser Gymnasiums. Das aber war nicht immer so, denn die Fläche hat sich im vergangenen Jahr noch einmal fast verdoppelt, nachdem eine Trennwand entfernt werden konnte.

„Die Bibliothek erfreut sich einer hohen Akzeptanz unter den Schülern, Lehrern und Eltern, die ihr immer wieder auch umfangreiche Schenkungen zukommen lassen, um damit die Attraktivität noch zu erhöhen“, erzählt Lehrer Wolfgang Pohl, der zusammen mit seinem Kollegen Matthias Holthaus die Räumlichkeiten vorstellte.

Die Erweiterung der Bücherei sei erst mit dem Neubau des Musiktraktes möglich geworden. „Mit dem Wegfall der Orientierungsstufe und dem Auszug der Realschule haben wir seinerzeit zunächst einen Teil dieses Raumes bezogen, zuvor war unsere Bücherei noch wesentlich kleiner und an anderer Stelle“, erzählt der Lehrer.

Mit in der Bibliothek war gestern Peter Gebhardt, Inhaber der Gilde-Buchhandlung in der Innenstadt, der als Gönner der Bücherei gilt. „Während wir unsere Bücher stets in der Gilde-Buchhandlung ordern, ist Herr Gebhardt so nett und lässt uns stets die Vorab- oder Leseexemplare der neuesten Bücher zukommen“, sagt Pohl.

„Als Buchhändler bekomme ich etwa ein halbes Jahr vor dem Erscheinen der Bücher solche Exemplare. Da stellte sich mir die Frage, was ich damit mache, wenn ich sie nicht mehr brauche. Immerhin sind diese Bücher unverkäuflich“, sagt Gebhardt. Dann habe er die Mitteilung erhalten, dass die Bibliothek des Gymnasiums vergrößert werde: „Da stand für mich fest, dass ich diese Bücher regelmäßig für die Schüler spende. Schließlich ist es mir schon immer ein großes Anliegen, Leseförderung zu betreiben, um die jungen Menschen noch mehr ans Buch zu bringen.“

Wie Pohl und Holthaus berichten, wird die Bibliothek sehr gut von den Schülern angenommen: „Am meisten wird sie von den Jahrgängen fünf bis sieben genutzt. Danach wird es deutlich weniger, wobei es in der Oberstufe wieder klar zunimmt.“ · jd

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