Harpstedter ist Sieger am Wildeshauser Gymnasium / Schwierige Prüfung

Matheolympiade: Bjarne Kolb fährt nach Göttingen

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Vera Laukner (2.v.r.) gratulierte Bjarne Kolb (r.) im Kreise der anderen Teilnehmer. ·

Wildeshausen - An Bjarne Kolb kommt – zumindest am Wildeshauser Gymnasium – was Mathematik angeht, keiner vorbei. Er nimmt erneut am Landesentscheid der Mathematikolympiade in Göttingen teil. Vielleicht klappt es ja diesmal, dass der 15-Jährige die Qualifikation zum Bundesentscheid schafft.

Gestern prämierte Mathematiklehrerin Vera Laukner die erfolgreichen Teilnehmer an dem Wettbewerb und verteilte Präsente.

Die Schule beteiligt sich an der Olympiade seit zehn Jahren mit stetig wachsender Beteiligung der Schüler an den Prüfungen. Diesmal waren 22 Teilnehmer verschiedener Klassenstufen dabei, doch lediglich Bjarne Kolb qualifizierte sich mit 33 von 40 möglichen Punkten für den Landesentscheid.

Die Mathematikolympiade ist am Gymnasium Wildeshausen Teil eines Förderkonzeptes. Dazu gehören die AG „Mathematik anders“ für die Fünft- und Sechstklässler, der „Mathemorgen“ für Schüler ab der siebten Klasse, die jährliche Mathefahrt als Vorbereitung für die Olympiade und natürlich der „Känguru“-Wettbewerb.

In der zweiten Stufe absolvierten die Schüler eine vier bis fünfstündige Klausur. Die besten Arbeiten wurden dann von Vera Laukner nach Göttingen zur Prüfung geschickt. Als Belohnung gab es für die erfolgreiche Teilnahme Preise vom Förderverein der Schule. Bjarne Kolb erhielt einen Buchgutschein.

„Die Fragen im Wettbewerb sind ganz anders als im Matheunterricht“, erklärt der Gymnasiums-Sieger. Bislang wurde er einmal Dritter und zweimal Zweiter auf Landesebene. „Ich würde gerne zum Bundesentscheid kommen“, sagt Bjarne Kolb. „Aber die nötigen zusätzlichen Punkte dafür zu bekommen, ist sehr schwer.“ Zwei langen Prüfungen wird er sich in Göttingen stellen müssen. Die Konkurrenz ist groß.

„Die Aufgaben bereiten schon auf die Hochschule vor“, macht Vera Laukner deutlich, die sich um die Matheaktivitäten im Gymnasium kümmert. Das Fach gilt jedoch nicht als Schwerpunkt an der Schule. „Wir unterstützen das aber sehr“, so Schulleiter Ralf Schirakowski. „Diese Angebote leben ganz stark vom Engagement der Lehrkräfte und der Eltern.“ · dr

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