Vereine sammeln Geld für Wildeshauser „Tafel“ und Tierschutzgruppe

Markt für gute Zwecke

Inge Fick mit ihren Holzarbeiten auf dem Weihnachtsmarkt.
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Inge Fick mit ihren Holzarbeiten auf dem Weihnachtsmarkt.

Wildeshausen - Einen Glühwein trinken, gebrannte Mandeln oder Waffeln essen und ein wenig Unterhaltung. Viele besuchen den Weihnachtsmarkt in Wildeshausen, um sich zu entspannen. Andere steuern aber auch gezielt andere Buden an. Dort sammeln Ehrenamtliche Geld für wichtige Zwecke.

Zwei Gruppen sind auf dem Weihnachtsmarkt alte Bekannte: die Strickgruppe Wildeshausen und die Tierschutzgruppe Wildeshausen. Sie dürfen im Rahmen des Marktes Buden nutzen, die ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

In der Bude der Strickgruppe ist in der Regel Inge Fick aktiv. Sie leitet und organisiert die Handarbeitsaktivitäten seit Jahren und hat auf diesem Weg schon einige Tausend Euro für die Wildeshauser „Tafel“ gesammelt.

Noch immer gibt es in der Bude der Strickfrauen Pullis, Socken, Mützen und Topflappen – auch auf Bestellung. Doch da die Gruppe ab Januar wieder wöchentlich auf dem Wochenmarkt stehen wird, kommen die Frauen kaum mit dem Stricken hinterher. Deshalb hat Inge Fick einen Großteil der Bude mit Holzarbeiten bestückt. Besonders ins Auge fallen die riesige Weihnachtspyramide und ein Lichterbogen speziell für den Außenbereich. „Alles selbst gefertigt“, betont Fick. Da die beiden großen Ausstellungsstücke jeweils 1 000 Euro kosten sollen, hat sie schon überlegt, ob sie nicht eine Verlosungskation starten sollte. Es gibt aber auch einige kleinere Gegenstände zu erwerben. Krippenfiguren und Frühstücksbretter mit Motiv nach Wunsch gehören dazu. Alle Erlöse kommen der Wildeshauser „Tafel“ zugute, und wer nicht zahlen kann oder möchte, kann auch die Wolle für zwei Paar Socken vorbeibringen und erhält dann ein Paar gratis.

Während Fick noch über eine Verlosungsaktion nachdenkt, hat die Tierschutzgruppe bereits gehandelt. Dort gibt es Lose für 50 Cent. Die Auswahl an Preisen ist groß, wurde von heimischen Geschäftsleuten gespendet und von den Tierschützern liebevoll eingepackt. „Wir haben hier richtige Stammkunden“, erzählen Birgit Beninga und Brigitte Just. Die beiden haben die Erfahrung gemacht, dass sich viele Menschen am Stand Informationen holen wollen. Zum Beispiel wollen die Leute wissen, was sie mit Fundtieren machen sollen. Viele Besucher wollen keine Lose kaufen, geben aber gerne eine Spende.

Die aktiven Tierschützer betonen zudem immer wieder, dass sie dringend Pflegestellen für den Winter benötigen, da der Hundezwinger während der Winterzeit nicht nutzbar ist. Wer Platz für Katzen oder Hunde zur Verfügung stellen kann, meldet sich unter Tel. 0172/4256423. · dr

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