„Die Profisorischen“ begeistern in der Dünsener Zufluchtskirche / Ausverkauft

„Männer“ und „Jungs vom Deich“

Harpstedt - DÜNSEN (msi) · Ausverkauftes Haus und ein restlos begeistertes Publikum: Das Freitagabendkonzert der A-cappella-Gruppe „Die Profisorischen“ in der Dünsener Zufluchtskirche entpuppt sich in jeder Hinsicht als Volltreffer. Die acht Herren aus Wildeshausen singen im Rahmen der Reihe „Kultur am Glockenturm“. Und sie erobern dabei die Sympathien des Publikums im Sturm.

Die Gruppe mit Lutz Lü-schen, Matthias Kenkel, Daniel Kolloge, Christian Grau, Fabian Reinke, Detlev Buschenlange, Martin Scheffler und Björn Oltmann liefert einen fulminanten Auftritt ab. Frisch, frech und mit vollem musikalischen Tatendrang zieht das Ensemble das Publikum in seinen Bann.

Die Musikmischung könnte bunter kaum sein. Ob Herbert Grönemeyers „Männer“ oder ein Beatles-Medley – jeder Titel sitzt. Und das trotz der nicht ganz unproblematischen Akustik in dem modernen Kirchenbau. Es dauert nur wenige Minuten, da wippen viele Zuhörer mit den Füßen im Takt. „Die Profisorischen“ orientieren sich an ihren Vorbildern, den „Comedian Harmonists“, haben aber gleichwohl einen ganz eigenen Stil kreiert. Nicht nur Lieder bekannter Interpreten bekommen die Besucher zu hören, sondern auch das eine oder andere Kleinod: „Jungs vom Deich“ etwa stammt aus der Feder von Fabian Reinke, der ein wenig bei den „Nordseewellen“ stibitzt hat. Beim Publikum kommt das Stück blendend an, ebenso weitere Titel, die Reinke komponiert hat. Nach zwei Stunden voller musikalischer Höhepunkte belohnen die Besucher „Die Profisorischen“ mit lang anhaltendem Applaus. Nicht ganz ohne Eigennutz, hat der kräftige Beifall doch gleich mehrere Zugaben zur Folge.

Allmählich scheint sich das Dünsener Gemeindezentrum, die Zufluchtskirche, als gute Adresse für kulturelle Veranstaltungen zu etablieren. Das Konzert der A-cappella-Gruppe war jedenfalls lange im Vorfeld ausverkauft. Sehr zur Zufriedenheit von Renate Jürgens aus dem Heimatverein Dünsen. Sie organisiert federführend die „Kultur am Glockenturm“-Abende. „Ich finde es toll, dass wir solchen Zuspruch haben“, zieht sie ein positives Resümee.

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