Dötlingen Stiftung lädt zum Weihnachtskonzert „Cantique de Noél“ mit Mechthild Weber und Maria Tsaytler-Goudimov ein

Lupenreine Stimme trifft Harfenklänge

Kreiszeitung Syke

Dötlingen - (ts) · „Fantastisch, dass ein so zartes Persönchen eine so große Stimme hat“, lobte das Publikum, als Mechthild Weber 2006 im ausverkauften Heuerhaus auftrat. Jetzt kehrt die Sopranistin nach Dötlingen zurück: Am Freitag, 17. Dezember, gibt sie unter dem Titel „Cantique de Noél“ gemeinsam mit der Harfenistin Maria Tsaytler-Goudimov ein Weihnachtskonzert in der St.-Firminus-Kirche.

Auf Einladung der Dötlingen Stiftung präsentieren Weber und Tsaytler-Goudimov ab 19.30 Uhr ein Programm, das neben weihnachtlichen Liedern der frühbarocken, barocken und klassischen Zeit auch Werke romantischer und spätromantischer Komponisten umfasst und bis zur Musik des 20. Jahrhunderts reicht. Zu Gehör kommen unter anderem Stücke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Tommaso Giordani, Mel Tormé und Robert Wells – und das von der „strahlenden und lupenreinen“ sowie „berührenden und eindringlichen Stimme“ Mechthild Webers, wie die Presse die Sopranistin in den höchsten Tönen lobt.

Die Hamburgerin hat sich vor allem mit ihrem hohen lyrischen Sopran als Konzertsolistin einen Namen gemacht und ist mittlerweile nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland unterwegs. Für kommendes Frühjahr stehen unter anderem Konzerte in Straßburg und Colmar in ihrem Terminkalender. Weber begann bereits als 15-Jährige an der Folkwang-Musikhochschule in Essen mit der Gesangsausbildung und absolvierte nach dem Abitur das Studium zur Opern- und Konzertsängerin. Ihr klarer, weicher Sopran, die Klangfülle und der Ausdruck, mit dem sie ihren Gesang gestaltet, werden immer wieder hervorgehoben. Der Liedgesang und die Kirchenmusik sind Webers Schwerpunkte, aber auch mit Operettenarien oder Broadway-Songs konnte sie schon begeistern.

In der Dötlinger Kirche wird Mechthild Weber von Maria Tsaytler-Goudimov begleitet. Die gebürtige Russin stammt aus einer äußerst musikalischen Familie. Ihre Mutter war Soloharfenistin bei den Moskauer Philarmonikern, ihr Vater war beim „Großen Symphonieorchester für Radio und Fernsehen UdSSR“. Im Alter von fünf Jahren begann auch sie Musik zu machen und wurde an der „Gnesin-Musikschule für begabte Kinder“ im Fach Klavier angenommen. 1990 zog sie mit ihren Eltern nach Hamburg, wo sie als Achtjährige die Harfe für sich entdeckte. Nachdem sie ihren „Bachelor of Music“ an der „Hogeschool voor de Kunsten Utrecht“ absolvierte, nahm sie 2008 ein Studium an der Hochschule für Musik in Berlin auf.

Die Zuschauer der „KulturPur“-Veranstaltung können sich also auf zwei Vollblutmusikerinnen freuen. Karten können zum Preis von 15 Euro im Heuerhaus-Café unter der Telefonnummer 04433/969591 sowie in der Galerie Dötlingen, Tel. 04433/1241, mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr vorbestellt werden.

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