Internationales Fachpublikum steigert bei 14. Dötlinger Sportpferde- und Fohlenauktion mit / „Zufrieden mit Ergebnis“

„Lucy Dancer“ erzielt höchstes Gebot

Hochklassige Pferde wurden bei der 14. Dötlinger Sportpferdeauktion den Interessierten präsentiert.

Dötlingen - (msi) · Ein internationales Fachpublikum mit Pferdekennern aus den Beneluxstaaten, Schweden und dem süddeutschen Raum erwartete am Sonnabend Auktionator Johannes Harms beim Betreten der Reithalle auf dem Hof Aschenbeck. Und dieser fackelte nicht lange, sondern begann direkt mit dem ersten Angebot der 14. Dötlinger Sportpferde- und Fohlenauktion.

Einige der Kaufinteressenten hatten bereits die Tage vor der Auktion genutzt und die angebotenen Pferde in Augenschein genommen. Weil das Interesse an der Nummer 32, „Don’t stop move“, so groß war, zog Harms dieses Los als erstes vor. Bei 4 000 Euro begann der Bieterwettstreit, während der dreijährige Hannoveraner Fuchs-Wallach mit Auktionsreiterin Anja Raffel-Schwepe seine Bahnen in der Halle zog. Bei 16 000 Euro hatte Harms dann alles aus den Bietern herausgekitzelt, und der Hammerschlag besiegelte den Verkauf nach Süddeutschland.

Die Gebote wurden dem Auktionator per Handzeichen angezeigt. Einige Bieter beteiligten sich telefonisch an der Versteigerung. „Das sind hier durchweg Pferdefachleute. Man kennt sich über Jahre hinweg“, erzählte Harms. Den höchsten Auktionserlös erzielte die fünfjährige Hannover Fuchsstute „Lucy Dancer“ aus der Zucht von Lorenzo Frazzetta aus Hamburg. Bei 20 500 Euro fiel der Hammer. Teuerstes Pony war „Donna Luna HS“, die für 3 500 Euro den Besitzer wechselt.

Die durchschnittlichen Auktionserlöse lagen am Sonnabend bei den Pferden bei 7 380 Euro, bei den Ponys bei 2 500 Euro und bei den Fohlen bei 3 025 Euro. „Insgesamt ist die Auktion zufrieden stellend verlaufen. Wir hatten einen großen Zuspruch, die Halle war voll“, zog Johannes Harms am Ende der Auktion ein positives Fazit. Doch auch bei den Pferdebesitzern sitze das Geld nicht mehr ganz so locker, weiß der Auktionator aus Erfahrung. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien auf dem Pferdemarkt zu spüren. „Mit dem Kauf des Pferdes ist es ja nicht getan. Die Kosten für den Unterhalt, für Futter, Pflege und Tierärzte summieren sich noch hinzu“, rechnete Harms vor.

Gestern war das Auktionsteam damit beschäftigt, die Tiere ihren neuen Besitzern zu übergeben. „Einige sind direkt nach der Auktion abgeholt worden. Andere bleiben noch bis Mittwoch im Stall Aschenbeck“, erklärte Harms. Erst dann werden die Pferde mit Spezialtransportern in ihre neuen Heimatställe gebracht.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Meistgelesene Artikel

Ein Hilfskonvoi und 150 000 Euro an Spenden

Ein Hilfskonvoi und 150 000 Euro an Spenden

Ein Hilfskonvoi und 150 000 Euro an Spenden
Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden

Marko Bahr will Wildeshauser Bürgermeister werden
Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden

Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden

Sattelzug brennt: 180.000 Euro Schaden
Ziel: 600 Schüler in einer Woche impfen

Ziel: 600 Schüler in einer Woche impfen

Ziel: 600 Schüler in einer Woche impfen

Kommentare