Kür „Bezaubernde Jeannie“ bezaubert Jury

Lilli und Alexa fahren WM-Silber ein

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Stolzer Vater: Reiner Böttcher mit Tochter Lilli (l.), die zusammen mit Alexa Kühn (r.) Vizeweltmeisterin geworden ist. ·

Harpstedt - Von der Einrad-WM aus Brixenberichtet Martin Siemer

HARPSTEDT/BRIXEN · Alexa Kühn (10) und Lilli Böttcher (9) sind Vizeweltmeister im Freestyle-Einradfahren! Bei der WM in Brixen in Südtirol sicherten sie sich am Sonnabend bei den Paarungen in der Altersklasse bis zwölf Jahre Platz zwei. Ihre Kür zum Thema „Bezaubernde Jeannie“ verzauberte nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury. Alexa und Lilli mussten sich nur Vanessa Stolle und Sarah Manus aus Deutschland geschlagen geben. Bronze holten die Däninnen Nica Larsen und Sussy Jensen.

Der ganz große Coup gelang indes Hannah Allmandinger (14) und Sina Kischkat (13) nicht. Ihren siebten WM-Platz bei den Paarküren in ihrer Altersklasse dürfen sie angesichts der starken Konkurrenz – vor allem aus Japan – trotzdem als großen Erfolg verbuchen. „Es lief schon mal besser“, zog Sina nach der Kür selbstkritisch Bilanz. Für beide Mädchen bietet sich heute erneut eine Medaillenchance: Um 9.49 Uhr gehen sie mit den „Wildcats“ bei den U 15-Freestyle-Gruppen an den Start. Sie müssen sich gegen sieben Teams aus Deutschland, Italien und Südkorea behaupten. „Zum Glück sind die Japaner nicht in unserer Altersgruppe dabei“, meinte Sina Kischkat erleichtert.

Bemerkenswert bei den Harpstedter Einradfahrerinnen: der Zusammenhalt der Mannschaft. Vor dem Start von Alexa und Lilli wünschten die älteren Sportlerinnen ihren „Küken“ viel Glück. Und auch der Teamgeist von Mareile Schopp (15), Nathalie Purnhagen (15) und Elena Budzin verdient Respekt. Mareile und Nathalie dürfen heute aufgrund ihres Alters bei den „Wildcats“ nicht mitfahren. Trotzdem unterstützen sie die Mannschaft, wo es nur geht. Ebenso wie Elena, die als Ersatzfahrerin mit nach Brixen gereist ist.

Eltern wirbeln indes hinter den Kulissen, sei es beim Schminken der Mädchen für die Küren oder beim Auf- und Abbau der Kulissen. Überall wird angepackt und geholfen.

Gestern hatte das Team trainingsfrei und nutzte die Zeit, um sich auf der WM „Unicon 16“ umzuschauen. Mit dem Bus ging es in die Berge um Brixen. Dort liefen die Downhillwettbewerbe – Bergabfahrten mit dem Einrad über Stock und Stein. Akrobatisch ging es auch im Sportpark von Brixen zu, dem Hauptveranstaltungsgelände. In der umfunktionierten Eislaufhalle zeigten die Trial-Spezialisten ihr Können. Der anspruchsvolle Parcours mit Pallettentürmen, Autohindernissen und Balancestrecken forderte das ganze Können der Wettkämpfer.

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