Weihnachtsbeleuchtung angeknipst / Weihnachtsdorf entsteht auf Marktplatz

Licht an für Advent in der Wildeshauser Innenstadt

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Rudolf Bode (l.) und Andreas Blome installierten gestern die Weihnachtsbeleuchtung in einer der Buden. ·

Wildeshausen - Die „stillen Tage“ mit Volkstrauertag und Totensonntag sind vorbei. Nun dürfen die Weihnachtsmärkte öffnen und die Weihnachtsbeleuchtung angeknipst werden. Während die Lichter seit gestern Abend in der Innenstadt an Bäumen und Laternen leuchten, wird auf dem Weihnachtsmarkt in Wildeshausen noch fleißig gewerkelt.

30 Bäume sind in der Innenstadt aufgestellt worden und wurden mit 30 000 Lichtern versehen. Die Kosten werden gedrittelt. Einen Teil trägt der Handels- und Gewerbeverein Wildeshausen, den anderen die Stadt. Ein Drittel soll über Spenden hereinkommen. „Die fließen aber noch nicht ausreichend“, so HGV-Vorsitzender Bernhard Block.

„Die Leute fragen schon, wann es mit dem Weihnachtsmarkt losgeht“, erzählte unterdessen Organisatorin Christin Bode gestern am Rande des Aufbaus. „Die haben richtig Lust.“ Aber nicht nur die Wildeshauser wünschen sich ihren Weihnachtsmarkt herbei. „Bei den Ausstellerin herrscht eine richtig gute Stimmung“, so Christin Bode. „Jeder hilft hier jedem, wenn es Probleme gibt.“ Am Abend wurden zudem 60 Tannenbäume angeliefert, die den Weihnachtsmarkt schmücken sollen.

„Dieses Jahr haben wir erstmalig zwei Pagoden aufgestellt. Damit bieten wir den Besuchern mehr Möglichkeiten, sich umzustellen, wenn es regnet“, erklärte Rudolf Bode, der die Wetteraussichten im Blick hat. „Am Wochenende soll es etwas schlechter werden.“ Seit Sonnabend bauen die Beschicker ihre Hütten auf. Am Donnerstag öffnet der Markt ab 14 Uhr. Die offizielle Eröffnung ist jedoch erst am Freitag geplant. Mit dabei sind diesmal auch ein Waffel- und Crepesbäcker, Zudem gibt es eine Bude, an der Geschenke an Bändern hochgezogen werden können. In einer Wechselbude werden unter anderem die Tierschutzgruppe und der Verein „Sieben Zwerge“ gastieren. An zwei anderen Buden gibt es Holzspielzeug. Besonders begeistert sind die Betreiber des Marktes, dass sie am zweiten Weihnachtstag geöffnet haben dürfen. „Das ist toll. Darauf wurden wir oft angesprochen“, so Christin Bode. Nun habe sie die Genehmigung der Stadt und sei sehr froh darüber. · dr

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