Berufsfachschule Gastronomie begrüßt italienische Praktikanten / Ein Monat Arbeit in zwei Restaurants

Leckeres für „Kollegen auf Zeit“

Debora Vivenzi, Riccardo Stagno (vorn v.l.), Pullump Fico (2.v.r.) und Ohana Bicu (3.v.r.) sowie ihre Lehrer Monica Campana (vorn rechts) und Vincenzo Bova (M.) wurden gestern von den Gastronomie-Berufsfachschülern sowie dem stellvertretenden BBS-Leiter Carl Schnurr (hinten), Koordinatorin Regina Frommeyer (r.) und den Kolleginnen herzlich begrüßt.

Landkreis - (ck) · Zugegeben: Mit Blick aufs Wetter hätten es die vier jungen Gäste aus Nordwestitalien gestern besser treffen können als im neblig-trüben Wildeshausen. Aber dafür gestaltete sich der Empfang der beiden angehenden Köche sowie der zwei künftigen Restaurantfachleute warm und herzlich. Schon kurz nach der offiziellen Begrüßung der jungen Praktikanten entwickelten sich an der Theke des Übungsrestaurants in der Berufsfachschule „Gastronomie“ lockere Gespräche zwischen den deutschen und italienischen Jugendlichen. Einen Monat lang wollen Riccardo Stagno, Ohana Bicu, Pullump Fico und Debora Vivenzi in örtlichen Restaurants Erfahrungen sammeln.

Zudem besuchen die Gäste aus Varazze aus der Nähe von Genua den Unterricht an den Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises – natürlich auch in der noch jungen Berufsfachschule „Gastronomie“ am Außenstandort an der St.-Peter-Straße in Wildeshausen. Dort empfing sie gestern die Klasse B1NG mit Kanapees.

Zustande kam das Praktikum dank des Programms „Leonardo da Vinci“ der Europäischen Union. Berufsschullehrerin Carolin Brefort hatte für den Aufenthalt in Wildeshausen alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen. „Die vier jungen Leute dürfen im Hotel ,Gut Altona‘ und im ,Alten Amtshaus‘ Wildeshausen arbeiten“, berichtete die Pädagogin. „Und dafür danken wir den Betreibern sehr herzlich.“ Zudem freute sie sich, dass sich Gastfamilien gefunden hatten, in denen die Nachwuchskräfte wohnen dürfen.

Während der ersten Woche stehen ihnen noch ihre Lehrer Monica Campana und Vincenzo Bova bei Fragen zur Verfügung. „Unsere Schüler befinden sich jetzt im vierten Ausbildungsjahr“, erläuterte Monica Campana. „Riccardo und Ohana wollen den Beruf des Kochs ergreifen, Debora und Pullump streben eine Arbeit als Kellner an.“

Die Lehrerin würde sich freuen, wenn Berufssschüler aus dem Landkreis zum Gegenbesuch an die Mittelmeerküste kämen. Grundsätzlich hätte auch ihre Lehrerin Carolin Brefort nichts dagegen. „Wenn das Interesse besteht, müssen wir uns allerdings um die entsprechenden EU-Fördermittel kümmern.“

Der stellvertretende Berufsschulleiter Carl Schnurr begrüßte die Delegation aus dem Süden und bedauerte ebenfalls, dass sie mitten in diesem Schmuddelwetter gelandet seien. Doch die BBS und vor allem ihre Fachlehrerinnen Christa Evers, Cilly Kalkhoff sowie Koordinatorin Regina Frommeyer stünden bereit, um ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Er dankte Carolin Brefort dafür, dass dieser Austausch zustande kam – und äußerte die Hoffnung: „Vielleicht haben unsere Schüler dadurch ja die Gelegenheit, ein wenig Italienisch zu lernen.“

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