Verirrspaß im Iserloyer Maislabyrinth mit einem Märchen-Quiz / Erstmals auch Schatzsuche im Geocaching-Stil möglich

Wie lang ist Rapunzels Zopf ?

Fünf Stationen rund um das Thema „Märchen“ hat Michael Garms im Labyrinth errichtet.

Doetlingen - ISERLOY (ts) · Michael Garms hält kurz inne, blickt die Wege entlang und überlegt: „Nee, doch links rum“, sagt er und setzt den Gang durchs Maislabyrinth fort. Dass selbst Garms als Anleger der Irrwege manchmal ins Grübeln gerät, sollte den Besuchern des Labyrinths, das am Wochenende zum sechsten Mal in Iserloy direkt neben dem Swingolf-Platz der Familie Garms eröffnet wurde, Verirrspaß garantieren.

Auf einer Fläche von 45 000 Quadratmetern sind insgesamt Wege von fünf Kilometern Länge mitten durch den Mais entstanden. „Wer die direkte Strecke findet, hat nur 1,6 Kilometer zu bewältigen“, verrät Garms.

Nachdem die Themen in den vergangenen Jahren „Tierisches Labyrinth“, „Olympia“ und „Schatzsuche“ lauteten, hat die Familie Garms diesmal „Märchen“ als Motto für ein Quiz gewählt. Hierfür erhält jeder Besucher einen Teilnahmebogen am Eingang. Mit diesem macht er sich auf den Weg zu den fünf Stationen. Keine einfache Aufgabe, wenn der richtige Pfad erst gesucht werden muss und der Blick durch den zwei Meter hohen Mais versperrt wird.

Auch „Rapunzel“, „Der gestiefelte Kater“, „Aschenputtel“, „Dornröschen“ und der „Froschkönig“ waren offensichtlich unterwegs und haben nicht ohne Verluste aus dem Irrgarten herausgefunden. „Die Märchenfiguren haben einige Sachen geopfert“, berichtet Garms. So hat „Rapunzel“ zum Beispiel ein Stück Haar zurückgelassen. Wie lang dieser Teil ihres Zopfes ist, müssen die Besucher im Rahmen des Quiz‘ erraten. Auch das Gewicht der Kugel, die der „Froschkönig“ verloren hat, muss geschätzt werden. Und wie viele Linsen hat „Aschenputtel“ wohl verloren? Um das Quiz zu erleichtern, sind drei Antwortmöglichkeiten vorgegeben.

Am Ende der Saison, Anfang Oktober, werden die Gewinner ausgelost, die sich dann über Spiele, Buchpreise und Gutscheine freuen können. „In den vergangenen Jahren waren hier auch immer Besucher von außerhalb bei“, erinnert sich Garms. „Sogar mal jemand aus Bayern.“ Insgesamt kommen jährlich zwischen 2 000 bis 2 500 Gäste. Am Wochenende hielt sich die Resonanz allerdings wegen der Hitze in Grenzen. „Ich glaube, das ist der schlechteste Saisonstart“, vermutet Garms, der bei der Anlegung des Labyrinths stets akribisch vorgeht. „Ich mache mir vorher natürlich einen Plan und Gedanken darüber, an welchen Stellen sich die Besucher verirren sollen“, verrät er. „Mittlerweile habe ich da die richtigen Kniffe raus.“

Auch in Sachen „Erlebnisfaktor“ sind wieder einige Ideen realisiert worden. Neben dem Quiz und dem für den 21. August geplanten ersten Open-Air-Kino-Abend im Maislabyrinth (wir berichteten) gibt es für Gruppen auch Führungen. Ebenfalls sind Nachtwanderungen vorgesehen, und auch mit dem GPS-Gerät können sich Interessierte in „Geocaching“-Manier auf den Weg machen. „Letzteres bieten wir zum ersten Mal für Gruppen, Firmenausflüge oder auch Kindergeburtstage an“, erzählt Garms. Hatte er bisher immer eine von der jeweiligen Gruppe mitgebrachte Schatzkiste versteckt und dann den Weg grob erklärt, können die Gäste nun mithilfe des GPS-Geräts Koordinaten anpeilen.

Anmeldungen für die Schatzsuche sowie für Führungen und Nachtwanderungen sind im Golf- und Gartencafé der Familie Garms unter der Telefonnummer 04433/ 94024 möglich. Informationen im Netz gibt es unter http://www.swingolf-iserloy.de. Geöffnet hat das Labyrinth montags bis freitags ab 11 Uhr sowie sonnabends und sonntags ab 10 Uhr.

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