Firma Scheele und Wildeshauser Zeitung mit großer Bagger-Aktion

Kristina kommt mit Opa und hat den Bogen schnell raus

ie Sandkuhle ähnelte wieder einem Volksfest. Der guten Stimmung konnte auch der Regenschauer nichts anhaben. ·
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ie Sandkuhle ähnelte wieder einem Volksfest. Der guten Stimmung konnte auch der Regenschauer nichts anhaben. ·

Wildeshausen - Von Joachim Decker. „Komm Opa, sonst muss ich mich so lange anstellen !“, ruft die zehnjährige Kristina Granel. Wenig später sitzt sie schon auf dem ersten Bagger und hat viel Spaß daran, einmal ein solch großes Gerät zu bedienen. Kristina ist eine von rund 260 Besuchern, die sich am Sonnabend in der Sandkuhle in Glane einfinden. Bereits zum dritten Mal haben die Wildeshauser Zeitung und die Firma Scheele zum großen „Baggertag“ eingeladen.

Insgesamt zehn Stationen hat das Team der Firma Scheele aufgebaut. So kann vom 1,5- bis zum 30-Tonnen-Bagger sowie vom kleinen bis zum riesigen Radlader alles persönlich gefahren und bedient werden. Alles natürlich unter strenger Aufsicht und Anleitung der Scheele-Experten. Und wer möchte, kann eine Tour mit dem großen Schlepper samt Kipper durchs Gelände mitmachen oder sich mit einer Arbeitsbühne in zehn Meter Höhe fahren lassen, um das Gelände von oben anzuschauen. Einmal mehr haben die Frauen und Männer um Geschäftsführer Karsten Scheele alles getan, um den Besuchern einen schönen Tag zu bieten. Und so werden neben den Baggerstationen auch leckere Speisen und Getränke angeboten.

„Das ist eine echt tolle Sache“, sagt Jens-Peter Hennken, der zum ersten Mal dabei ist. „Ich habe meine Kinder überredet, mit mir hierher zu gehen, weil ich gerne mal baggern wollte.“

In der Tat ist es so, dass längst nicht nur die Kinder die großen Maschinen „entern“. Ob Mama, Papa oder Opa, alle sind mit viel Spaß bei der Sache.

Schnell wird aber deutlich, dass es eher die Kleinen sind, die sich schneller mit der Joystick-Bedienung vertraut machen können. Genau wie Kristina, die mittlerweile auf dem Riesenbagger sitz und diesen ebenso bedient wie zuvor den kleinen. „Ich bin heute zum ersten Mal hier, das ist echt cool. Mein Bruder Nik-las, der auch hier ist, kennt das ja schon und hat immer davon erzählt“, sagt die Zehnjährige. In diesem Jahr aber habe sie auch mitgewollt: „Das hat Opa erst gar nicht geglaubt.“ Auf alle Fälle sei das alles sehr spannend. Mehr Zeit hat sie nicht, denn die nächste Station wartet schon wieder.

Opa Gottfried und Papa Wilfried Granel stellen sich derweil schon an, damit die Kinder nicht so lange warten müssen. „Das ist wirklich eine starke Aktion für Jung und Alt. Ich finde es toll, dass die Firma Scheele einen solchen Parcours aufgebaut hat. Sehr gut ist es, dass am Ende der Erlös für die Jugendarbeit an den Schwimmverein geht“, sagt Gottfried Granel.

Von einem sehr guten Freund wurde Inga Schulte eingeladen: „Ich habe es nicht bereut, dass ich mitgekommen bin. Für mich ist es heute das erste Mal. Es macht zwar riesigen Spaß, aber es zeigt sich auch als recht schwierig, die Bedienung mit Händen und Füßen zu koordinieren. Weniger Probleme hat Lutz Ertelt, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr: „Von der Bedienung der Drehleiter kenne ich das Arbeiten mit Joysticks. Allerdings kommen hier noch andere Funktionen dazu, aber mit Übung geht‘s ganz gut.“

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