Stadt investiert 220 000 Euro für größere Schulwegsicherheit

Kreuzungs-Umbau wird bis Schulstart abgeschlossen

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Ulrich Fortmann (l.) und Jörg Dohrmann mit dem Plan für den Umbau der Kreuzung. ·

Wildeshausen - Pünktlich zum Schulbeginn heißt es auf der Pestruper Straße und der Kaiserstraße in Wildeshausen „Freie Fahrt“ für Auto- und Radfahrer. Bis dahin soll der Umbau der Kreuzung abgeschlossen sein.

Der Bereich war 1996 fertiggestellt worden. Jahre später allerdings mussten alle Beteiligten zur Kenntnis nehmen, dass die Kreuzungssituation für die große Zahl von Schulbussen, Auto und Radfahrern unter dem Aspekt der Schulwegsicherheit nicht optimal war. Der Umbau zu einem Kreisverkehr wurde wegen der fehlenden Fläche verworfen, so dass die Planer einen durch Ampeln geregelten Kreuzungsbereich mit getrennter Links- und Rechtsabbiegespur entwarfen. Der politische Beschluss wurde schon vor Jahren gefasst, die Ausführung verzögerte sich jedoch, weil es keine Zusage des Landes gab, das Projekt finanziell zu fördern.

„Die Umbaukosten belaufen sich auf 220 000 Euro“, erklärte gestern Stadtplaner Ulrich Fortmann. Nicht alle Arbeiten seien jedoch förderfähig, zum Beispiel die Beleuchtung. Somit rechnet die Stadt bei einer 60-prozentigen Förderung mit einer Überweisung von etwa 100 000 Euro. Ausschlaggebend für die Zuwendungen vom Land ist die Verbesserung der Schulwegsicherheit.

Insgesamt neun Ampeln regeln ab September den Verkehr auf der Kreuzung. Um die Straße „Am kleien Esch“ gefahrlos überqueren zu können, gibt es dort zwei Fußgängerampeln. Der Kraftfahrzeugverkehr teilt sich am Ende der Kaiserstraße in die Linksabbieger und diejenigen die entweder geradeaus fahren oder nach rechts abbiegen wollen. Das dürfte den Verkehr entzerren. Zu diesem Zweck hatte die Stadt ein Grundstück am Ende der Straße erworben. Das war die Voraussetzung, um den Kreuzungsbereich aufweiten zu können, die Radwegebenutzungspflicht wird aufgehoben.

„Teile des Grundstücks nutzen wir jetzt, um das Baumaterial zu lagern“, so Jörg Dohrmann von der Verwaltung. „Wir sind froh, dass wir die Fläche mitten in der Stadt haben.“ Dort lagern zurzeit auch das Kaiserdenkmal, eine Litfasssäule und die Schautafel des Handels- und Gewerbevereins Wildeshausen, die alle einen neuen Standort bekommen sollen. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das verbliebene etwa 900 Quadratmeter große Grundstück weiterveräußert werden. Dann wird der Verkehr in dem Bereich nach Möglichkeit schon lange unfallfrei laufen. · dr

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