Schützenverein Schulenberg-Horstedt feiert Erntefest mit Andacht, spannenden Schießwettbewerben und langer Party

Kostümiert unter Erntekrone getanzt

Halloween in Horstedt: Viele Gäste feierten kostümiert bis zum frühen Sonntagmorgen Ernteball.

Harpstedt - HORSTEDT (ck) · Spätsommerlich-schönes Wetter während des Abholens der Erntekrone, eine perfekte Andacht von Pastor Werner Richter, spannende Wettbewerbe um Sach- und Geldpreise – und ein langer Ernteball mit einer Stimmung, die in Horstedt sowieso schon traditionell super ist: Zum Erntefest des Schützenvereins Schulenberg-Horstedt passte am Sonnabend einfach alles. Schaurig sahen nur einige Gäste im Horstedter Saal aus – aber das hatten sie geplant. Denn der Ball stand diesmal unter dem Motto „Halloween“ – und so floss während des Kostümierens reichlich Filmblut.

Im Laufe der Nacht verlief zwar einiges der kreidebleichen Schminke, aber daran störte sich niemand der Gäste. „Es ist alles gut gelaufen“, strahlte Heike Stöver vom gastgebenden Schützenverein an der Abendkasse, die im Vergleich zu den Vorjahren einen Besucherrekord registrierte.

Bernd und Jutta Wenke hatten zuvor das Binden der Erntekrone organisiert, für das diesmal die Wunderburger zuständig waren. Am frühen Sonnabendnachmittag stand die Abholung des Kunstwerks vom Hof Brinkmann an. Der Weg führte zum Festsaal, wo Pastor Richter „eine fantastische Andacht“ hielt, wie Heike Stöver fand. Selbst angesichts der geringen Verzögerung und eines für ihn anschließend noch drängenden Traugottesdienstes ließ sich der Seelsorger nicht aus der Ruhe bringen.

Nach der Kaffeetafel wurde es im benachbarten Schießstand allerdings hektisch: „Die Wettbewerbe waren gut besucht“, freute sich Heike Stöver über die Resonanz aufs Pokal-, Geld- und Preisschießen für alle Altersklassen, in dem es bis zum Umschießen spannend blieb. Auch die Kinder gaben dabei ihr Bestes – wenn sie nicht gerade mit dem Ausnutzen der Spiel- und Bastelangebote beschäftigt waren.

Abends zog der Ball die Massen ins eigens für das Halloween-Ereignis umbenannte „Horrorstedt“: Hexen mit und ohne Besen, Gespenster, Mumien, fürchterlich Verletzte, aber auch viele „normal“ gekleidete Gäste drängten sich an der Theke oder auf der Tanzfläche im mit Riesen-Spinnen, schwarzen Blumen, ausgehöhlten Kürbissen und anderen Grusel-Dekos liebevoll geschmückten Saal. Das „Geisterblut“ aus der Giftspritze schmeckte verdächtig nach Kirschlikör, und spätestens am frühen Morgen sahen auch einige nicht Verkleidete mitgenommen aus.

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