Minigolfanlage im Flecken erfreut sich seit über 30 Jahren großer Beliebtheit

Die Kleine muss ins Runde

Miniaturgolfanlage am Tielingskamp

Harpstedt - Von Martin Siemer. Auch im Flecken wird Golf gespielt. Zwar nicht so elitär wie auf den Golfplätzen in der Region, aber die Miniaturgolfanlage am Tielingskamp erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Hier sind keine Menschen mit speziellen Golfschuhen, einem entsprechenden Outfit und einer großen Golftasche mit verschiedenen Schlägern zu sehen. Bei unserem Besuch am vergangenen Sonntag tummelten sich 16 Spieler in legerer Sonntagskleidung auf der 18-Loch-Anlage.

Regelmäßiger Gast ist die Familie Corßen aus Klein Henstedt. „Unser Sohn Silas war gerade erst am vergangenen Mittwoch im Rahmen des Sommerferienspaßes des Samtgemeinde-Jugendringes hier“, verriet Manuela Corßen. Sie war mit Tochter Kea und Ehemann Holger zum Minigolfen gekommen. „Bei dieser Wetterlage ist das der ideale Zeitvertreib“, sagte sie. Anschließend wollte die Familie noch zum Schwimmen ins Rosenfreibad und danach ein Eis essen.

Wie beim „großen“ Golf ist es das Ziel eines jeden Spiels, den kleinen weißen Ball mit Hilfe des Schlägers mit möglichst wenigen Schlägen in das runde Loch zu bewegen. Theoretisch ist das mit einem einzigen Schlag, einem „As“, möglich.

Die erste genormte Minigolfanlage weltweit wurde am 19. März 1954 in Ascona am Lago Maggiore nach Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnet. Schon ein Jahr später wurde die erste Minigolf-Anlage Deutschlands in Traben-Trarbach angelegt. Bereits Ende 1962 existierten 120 Anlagen in Europa.

In Harpstedt wird seit mehr als 30 Jahren Minigolf gespielt, weiß Karl-Heinz Grohe, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Harpstedt. „Das Grundstück, auf dem die Anlage steht, gehört dem Flecken Harpstedt, die Anlage selbst dem VVV, der sie auch bewirtschaftet“, erklärt Grohe. In den vergangenen Jahren habe der Verein viel in die Minigolfanlage investiert. „Eine neue Zaunanlage wurde errichtet und die Bahnen wurden mit einem Spezial-Filz belegt“, zählt Grohe nur einige Dinge auf. Auch wenn die Besucherzahlen stark vom Wetter abhängig seien, erfreue sich die Anlage nach wie vor einer großen Beliebtheit. Dem trage der VVV Rechnung. „In den Ferien ist die Anlage täglich ab 14 Uhr geöffnet“, sagte Grohe. So lässt sich eine Runde Minigolf mit einer Abkühlung im Rosenfreibad verbinden – so, wie es Familie Corßen machte.

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