Kreiswahlausschuss begutachtet Wahlniederschriften / Harings: „Wahlvorstände haben gute Arbeit geleistet“

Nur kleine Korrekturen beim amtlichen Wahlergebnis

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Die Wahlvorstände (hier im DRK-Mehrgenerationenhaus) haben gute Arbeit geleistet. ·

Wildeshausen - Nun ist die Niedersächsische Landtagswahl endgültig Geschichte. Im Kreishaus wurde unter Leitung von Kreiswahlleiter Carsten Harings das amtliche Wahlergebnis festgestellt. Dabei nahm der Kreiswahlausschuss lediglich geringfügige Korrekturen gegenüber dem vorläufigen Ergebnis vom Wahlsonntag vor.

Insgesamt 213 vom Kreiswahlleiter vorgeprüfte Wahlniederschriften aus den (Brief-)Wahlbezirken der Wahlkreise 64 (Oldenburg-Land) und 66 (Cloppenburg-Nord) lagen zur Einsichtnahme und endgültigen Entscheidung vor. „Die Wahlvorstände haben gute Arbeit geleistet“, lobte Carsten Harings die unzähligen Wahlhelfer in den Wahllokalen und im Kreishaus in Wildeshausen.

Unverändert bleibt die Vergabe der Direktmandate: Die Mehrheit der Wähler im Wahlkreis Cloppenburg-Nord entschied sich wie vor fünf Jahren für Karl-Heinz Bley (CDU), der nun erneut mit einem Direktmandat in den 18. Niedersächsischen Landtag einzieht. Vertreter für den Wahlkreis Oldenburg-Nord bleibt Ansgar-Bernhard Focke von der CDU.

In Dötlingen gab es keine nachträglichen Korrekturen. In der Samtgemeinde Harpstedt wurde eine ungültig gewertete Zweitstimme nun doch zugunsten der CDU als gültig gewertet.

In Wildeshausen wurde im Wahlbezirk 203 ein Stimmzettel als ungültig gewertet, dass der Wählerwille nicht eindeutig erkennbar war. Er wurde nun aber zugunsten „Familie“ (Erststimme) und „Die Freiheit“ (Zweitstimme) als gültig gewertet.

Im Wahlbezirk 206 in Wildeshausen wurde nach der Schnellmeldung ein Fehler in der Zählung korrigiert: Drei Zweitstimmen für Bündnis 21/RRP bei drei Zweitstimmen weniger für „Die Freiheit“.

Das amtliche Endergebnis bei den Zweitstimmen im Wahlkreis 64: CDU: 33,90 Prozent; SPD: 28,16 Prozent; FDP: 14,10 Prozent; Grüne: 16,01 Prozent; Die Linke: 2,82 Prozent; Bündnis 21/RRP: 0,13 Prozent; Die Freiheit Niedersachsen: 0,33 Prozent; Freie Wähler: 1,71 Prozent; NPD: 0,66 Prozent; PBC: 0,09 Prozent; Piraten: 2,03 Prozent.

Das amtliche Endergebnis bei den Zweitstimmen im Wahlkreis 66: CDU: 48,27 Prozent; SPD: 23,68 Prozent; FDP: 13,37 Prozent; Grüne: 8,58 Prozent; Die Linke: 2,41 Prozent; Bündnis 21/RRP: 0,05 Prozent; Die Freiheit Niedersachsen: 0,40 Prozent; Freie Wähler: 0,76 Prozent; NPD: 0,64 Prozent; PBC: 0,09 Prozent; Piraten: 1,70 Prozent. · dr

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