„Mädchenzone“ lädt für den 22. Februar zum Zauberfest ins Jugendhaus ein

Kleine Hexen studieren gruseliges Programm ein

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Jasmin Neugebauer bereitet mit rund 20 Mädchen ein Zauberfest im Dötlinger Jugendhaus vor. ·

Dötlingen - „Eigentlich können wir uns doch nun ‚Hexenzone‘ nennen. Haustiere hätten wir auch schon“, schlagen einige der Sechs- bis Zwölfjährigen der „Mädchenzone“ der evangelischen Jugend vor und halten ihrer Gruppenleiterin Jasmin Neugebauer ein paar Plastikspinnen entgegen. Diese gehören ebenso zu den Requisiten des Zauberfestes, das für Freitag, 22. Februar, im Dötlinger Jugendhaus geplant ist, wie Hexenhüte, Perücken und auch Geister.

„Die Idee für diese Veranstaltung kam spontan – sehr spontan“, erzählt Neugebauer, die seit Anfang des Monats mit den rund 20 Mädchen das gruselige Programm einstudiert. „Wir haben uns schon einiges einfallen lassen“, verraten die Mädchen. Fast alle von ihnen werden am 22. Februar um 16 Uhr als Hexen die Gäste – vor allem die Eltern – begrüßen. „Das bietet sich an, weil fast alle Mädchen noch von Fasching ein Hexenkostüm besitzen“, berichtet Neugebauer. Wer keines hat, kann auf die Kreativität der Gruppe setzen. „Auch fehlende Requisiten und Dekoration basteln wir selbst“, informiert die Gruppenleiterin, die gestern zunächst einen Tanz mit den Mädchen einstudieren wollte. „Mal sehen, ob wir ihn während des Zauberfestes aufführen werden.“

Andere Programmpunkte stehen hingegen schon fest. So haben die Mädchen während der vergangenen Dienstagnachmittage bereits ein Theaterstück geprobt, bei dem nur noch der Feinschliff fehlt. Daneben sind ein Quiz, in das auch die Eltern einbezogen werden, Geschichten über Hexen sowie viele Zaubertricks geplant. Welche genau – da hüllt sich die Gruppe in Schweigen. Schließlich soll es eine Überraschung sein. „Jedes Mädchen, das möchte, wird einen Zaubertrick vorführen“, erklärt Neugebauer. „Ich habe im Vorfeld ein paar Interessante herausgesucht.“ Die passenden Zaubersprüche dazu haben sich die Kinder selbst überlegt. Dabei betritt der Großteil von ihnen Neuland. Denn das Zaubern gehöre sonst nicht zu den Hobbys. Durch bekannte Zauberer wie Harry Potter haben die Mädchen aber eine gute Vorstellung davon, wie ein Zauberspruch klingen sollte.

Abgerundet wird das rund dreistündige Zauberfest, zu dem neben den Eltern und Geschwistern auch Freunde sowie allen Interessierten eingeladen sind, durch ein Büfett, das ebenfalls eine gruselige Note besitzen wird. An den kommenden drei Dienstagen haben die Mädchen noch viel zu tun: Sie müssen an ihren Darbietungen feilen, das Jugendhaus schmücken, und die eine oder andere will ihr Kostüm verfeinern. „Wie findest du es, wenn ich mein pinkes Prinzessinnen-Kleid mit kleinen Spinnen etwas gruseliger mache?“, fragt eines der Mädchen Jasmin Neugebauer. Die nickt und sammelt erst einmal die Requisiten wieder ein. Schließlich wird nun Platz für den Tanz benötigt. · ts

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