Kreistag stellte gestern Weichen für Kreisfeuerwehr-Neubau

Klares „Ja“ zu neuer FTZ

Ganderkesee - (ck) · Das Hauptquartier für Ausbildung und Fahrzeuginstandhaltung aller Feuerwehren im Landkreis bleibt auch während der nächsten Jahrzehnte in Ganderkesee, wechselt jedoch an eine andere Stelle der Gemeinde: Mit Ausnahme von Manfred Huck und Thomas Schulze (beide CDU) beschlossen die Mitglieder des Kreistags gestern Abend den Neubau einer „Feuerwehrtechnischen Zentrale“ (FTZ) in der bevölkerungsstärksten Kommune und den gleichzeitigen Verkauf des bisherigen Gebäudes an die Gemeinde Ganderkesee.

Diese freien Werkstatt-, Garagen-, Lager- und Unterrichtsräume sollen voraussichtlich ab 2012 die Ortsfeuerwehr Ganderkesee und das DRK nutzen (wir berichteten).

Huck und Schulze unterstrichen mit ihren Nein-Stimmen zu Ganderkesee ihre Auffassung, dass die FTZ in die Mitte des Landkreises gehört hätte – also in „ihre“ Gemeinde Hatten.

Ernst-August Bode (FDP) als Vorsitzender des Bau-, Straßen- und Brandschutzausschusses sah hingegen die Vorteile Ganderkesees und die sich bietenden Nachnutzungs-Chancen für den Altbau. Er hätte sich jedoch gewünscht, wenn der Landkreis die Investitionssumme „nicht auf mehrere Jahre verteilt hätte. Wenn man neu baut, sollte man das in einem Zug tun – sonst wird es insgesamt meistens teurer.“

Landrat Frank Eger wies auf die Platznot der Ganderkeseer Brandschützer hin, die die benachbarte Halle der alten FTZ bestens gebrauchen könnten. Zudem erinnerte er an die marode DRK-Wache im Ganderkeseer Ortsteil Bookhorn: „Dort sind aus Sicht der Kostenträger unseres Rettungsdienstes viele Voraussetzungen nicht mehr erfüllt.“ Gleichzeitig erneuerte er seine Aussage, dass eine neue FTZ ebenfalls in Ganderkesee entstehen müsste – auch wegen des attraktiven Angebots, dass der Eigentümer für eine zwei Hektar große Fläche an der Ganderkeseer Westtangente unterbreitet habe.

4,1 Millionen Euro will der Landkreis in die neue FTZ investieren – einschließlich Ankauf dieser endlich genügend großen Außenfläche für die Grundausbildung der Brandschützer sowie die Errichtung eines zweckmäßigen Gebäudes mit Werkstätten und Garagen der Kreisfeuerwehr-Fahrzeuge.

CDU-Fraktionschef Hans-Heinrich Hubmann wertete den Beschluss als „zukunftsweisenden Schritt – auch für die Bevölkerung Ganderkesees“. „Überwiegend“ sei die CDU dieser Variante sehr wohl gesonnen.

Ausnahmen bildeten offenbar nur Huck und Schulze…

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