Nachtwanderung der Jugendfeuerwehr / Trubel bis nach Mitternacht

Kinder müssen Mülltonnen zielgenau in ein Quadrat stellen

Punktgenau: Mit schwerem Gerät durften die Kinder arbeiten.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (msi) · Leuchtend orangerote Punkte schlichen am Samstagabend durch die Wälder zwischen Aumühle und Gut Spascher Sand. Die Jugendfeuerwehr (JF) Wildeshausen veranstaltete ihre alljährliche Nachtwanderung. In diesem Jahr waren auch zehn Kinder und Jugendliche der JF Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt (PriHoKleHe) sowie zwölf Jugendfeuerwehrleute aus Stuhr-Brinkum dabei.

Per Bus-Shuttle fuhren die Gruppen vom Feuerwehrhaus zum Lärchenweg am Spascher Sand. Dort gingen die einzelnen gemischten Gruppen in ihren blau-orangeroten Anzügen auf einen neun Kilometer langen Kurs. An elf Stationen waren mehrere Aufgaben zu bewältigen.

Über 40 Betreuer aus den Jugendfeuerwehren, der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen, des Malteser-Hilfsdienstes und der DLRG betreuten die Stationen. Das Entsorgungsunternehmen Heinemann hatte einen großen Müllwagen zur Verfügung gestellt, mit dem die Kinder Mülltonnen zielgenau in ein aufgeklebtes Quadrat setzten mussten.

An der Autobahnbrücke über die Hunte galt es, das Wissen in der „Ersten Hilfe“ unter Beweis zu stellen. Die DLRG simulierte mit einer Puppe einen Angelunfall. Aufgabe der Jugendfeuerwehrleute war es, den „Angler“ zu retten und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen richtig zu versorgen.

Unterwegs stärkten sich die Nachtwanderer an einer Verpflegungsstation mit Nudeln mit Bolognesesoße und warmen Getränken. Ortsbrandmeister Helmut Müller fungierte dabei als „Küchenbulle“.

Zurück im Feuerwehrhaus gab es noch jede Menge Unterhaltung. „Die letzten Kinder waren gegen zwei Uhr in ihren Schlafsäcken“, berichtete Lutz Ertelt. Er hatte die Nachtwanderung mit einem Team organisiert. Mit einem gemeinsamen Frühstück ging die Veranstaltung Sonntag zu Ende.

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