Selbst gebaute Wasserprojekte

Kinder kreative Konstrukteure

„Los! Pustet, so viel ihr könnt!“ Zum Ausklang ihrer Beschäftigung in Kirchseelte hatte die langjährige Erzieherin Gesa Jonasson beim Sommerfest noch einmal viel Spaß mit den Kindern.

Kirchseelte -

(jp) „Meint ihr, das funktioniert?“ – „Weiß nicht…“ – „Ich bin mir da auch nicht so sicher…“ – „Aber natürlich, das haben wir ja schließlich gebaut!“ – „Gut, dann kommt mit, und dann schauen wir mal, was passiert, wenn wir eure Werke ausprobieren!“ 18 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren hatten am Samstagnachmittag beim Sommerfest des Kindergartens Kirchseelte genauso viel Spaß wie ihre Eltern – beim gemeinsamen Bau von Windmühlen und Wasserläufen.

„Das Wasserprojekt existiert bereits seit einigen Wochen“, berichtete Erzieherin Nicole Eggers. „Heute bekommen die Eltern sowie ihre Kinder Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren. Gleichzeitig verabschieden wir uns von unserer langjährigen Erzieherin Gesa Jonasson, die Mitgründerin des Kirchseelter Kindergartens war und demnächst in der neu geplanten Krippe in Harpstedt die Leitung übernehmen wird.“

„Die Eltern haben gemeinsam mit den Kindern experimentiert, um herauszufinden, wie sich Wasserläufe und kleine Windmühlen selbst konstruieren lassen“, erläuterte Gesa Jonasson. „Dabei wurde der Kreativität freien Lauf gelassen.“ Durch das Projekt entstanden schließlich aus Regenrohren und Auffangbehältern drei ganz verschiedene Wasserläufe.

Für die Windmühlen verwendeten die jungen Maschinenbauer Holz und aufgeschnittene Tischtennisbälle. Nach getaner Arbeit durften schließlich die mit Spannung erwarteten Tests beginnen, um die kreativen Konstruktionen auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Ergebnis war in allen Fällen überaus positiv. Dabei kamen die Eltern genauso auf ihre Kosten wie die Kinder: „Demnächst gründen wir einen Erwachsenengarten“, meinte Gesa Jonasson lachend. „Die Kinder bleiben zu Hause und schicken uns einfach morgens ihre Eltern, um sie dann mittags wieder abzuholen.“

Zum Abschluss des lockeren und unterhaltsamen Nachmittags wurden schließlich die zukünftigen Schulkinder sowie Gesa Jonasson verabschiedet, bevor die ersten Würstchen auf dem Grill lagen und mit ihrem verführerischen Duft alle großen und kleinen Ingenieure von ihren Konstruktionen an die Tische lockten.

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