Kostenschätzung soll in Kürze vorliegen / Ortstermin mit Ansgar Focke an der L  341

3,5 Kilometer Radweg fehlen zum Lückenschluss

Beim Antiquitätengeschäft Deepe endet der Radweg entlang der Landesstraße 341. Die Gemeinde Beckeln wünscht den „Lückenschluss“. Unterstützung sagte gestern der Landtagsabgeordnete Ansgar Focke (l.) während eines Ortstermins im strömenden Regen mit Bürgermeister Heinz Nienaber (2.v.l.), seinen Stellvertretern Heiner Thöle (r.) und Gerda Lüllmann (Mitte) sowie CDU-Samtgemeinderatsfraktionschef Hartmut Post (2.v.r.) zu.

Harpstedt - BECKELN (boh) · Zwei Kilometer Radweg auf Beckelner Gebiet und weitere 1,5 Kilometer von der Kreisgrenze bis nach Köbbinghausen fehlen noch, um den Lückenschluss an der Landesstraße 341 zwischen Harpstedt und Twistringen zu vollziehen.

Die Maßnahme käme nicht zuletzt auch naherholungssuchenden Radwanderern zugute. „Schließlich gehören wir zum Naturpark Wildeshauser Geest“, sagt Beckelns Bürgermeister Heinz Nienaber. Er weiß aber aus eigener Erfahrung: Geduld ist angesagt. Das Radwegestück an der L  341 von Harpstedt bis zur Einmündung der K 5 (Schlüter) sei vor rund 25 Jahren gebaut worden und der zweite Abschnitt bis Beckeln 2001. Mit Blick auf den Lückenschluss sei es von Vorteil, dass entlang besagter zwei Kilometer auf Beckelner Gebiet nur drei Grundstückseigentümer Flächen haben, vermutet Nienaber. Die Landesstraßenbehörde in Oldenburg und den Landkreis hat er über einen Ratsbeschluss informiert, wonach „seine“ Gemeinde den Bau des fehlenden Stücks anschieben will. Was die Kosten angeht, so säße Beckeln selbst mit im Boot, denn das Land Niedersachsen realisiert praktisch nur noch mischfinanzierte Radwege an Landesstraßen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Focke hat in der Sache bereits Gespräche geführt und teilte die Ergebnisse gestern während eines Ortstermins mit Heinz Nienaber, den stellvertretenden Bürgermeistern Heiner Thöle und Gerda Lüllmann sowie dem CDU-Samtgemeinderatsfraktionsvorsitzenden Hartmut Post mit. Der Lückenschluss müsse kommen; das sehe auch sein Landtagskollege Karl-Heinz Klare (CDU) so, erläuterte Focke. Die Geschäftsbereiche Oldenburg und Nienburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hätten zugesichert, sich kurzzuschließen, um den voraussichtlichen Mittelbedarf festzustellen. Die Kostenschätzung werde wahrscheinlich schon kommende Woche vorliegen. Beim Land ist allerdings derzeit kein Geld da – daraus machte Focke keinen Hehl. Kurzfristig wäre bestenfalls etwas zu erreichen, „wenn Mittel für ein anderes Projekt nicht abgerufen“ würden. „Dann könnte man umschichten“, so der Parlamentarier. Nach seiner Einschätzung spricht gleichwohl einiges dafür, dass der gewünschte Radweg nicht so furchtbar lange auf sich warten lässt. Nicht nur, weil die Maßnahme kreis- und gemeindeübergreifend sei und die Kosten sich somit auf mehrere Träger verteilten, sondern auch, weil es sich um einen Lückenschluss handele, also um die Fortsetzung einer bereits begonnenen Investition. „So etwas geht erfahrungsgemäß etwas schneller“, sagte Focke.

Nun komme es zunächst darauf an, schnell die Planung für den Radweg zu erstellen, so der Abgeordnete.

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