Viele Deutschlandpremieren beim Filmfest Oldenburg / Nominierte für den „German Independence Award“ stehen fest

Katja Flint präsentiert Film in der JVA

Regisseur Bruno Barreto wird auf dem Festival in einer Retrospektive geehrt.

Oldenburg - OLDENBURG (ts) Bei Franz Müller, Thomas Siebens, Anne Høegh Krohn, Michal Ostatkiewicz und Andreas Schaap dürfte der Puls in ungeahnte Höhen schnellen, wenn es heißt: „Und der Gewinner ist...“. Ihre Filme wurde aus über 700 Bewerbungen ausgewählt und sind für den „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ nominiert, der im Rahmen des 16. Internationalen Filmfests Oldenburg vergeben wird.

„Mit über 700 Filmeinreichungen konnten wir in diesem Jahr einen Rekord brechen“, freut sich Festivalleiter Torsten Neumann und betont, dass sich die Qualität der Bewerbungen in den vergangenen Jahren enorm gesteigert habe. Mit „Die Liebe der Kinder“ konnte Regisseur Franz Müller überzeugen, der in seinem Film einen Blick in den Alltag moderner Patchworkfamilien wirft. Für Gänsehautmomente sorgt Anne Høegh Krohns Familiengeschichte „Liebeslied“, die sie als modernes Musical inszeniert hat. Thomas Siebens geht mit dem Psychodrama „Distanz“ ins Rennen, und „21:37“ heißt der Film von Regisseur Michal Ostatkiewiczs, der in Oldenburg sogar Weltpremiere feiert. Fünfter Regisseur im Kreis der Nominierten ist der Oldenburger Andreas Schaap. In seinem Film „Must Love Death“ geht es um den etwas durchgeknallten Norman.

Neben den Nominierten verriet Festivalleiter Neumann einige Programmhöhepunkte und gab die ersten Ehrengäste bekannt: So wird Katja Flint zusammen mit der Regisseurin Nina Grosse nach Oldenburg kommen, um den Film „Der verlorene Sohn“ vorzustellen, der die Filmreihe in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg eröffnet. Katja Flint spielt eine Mutter, deren Sohn Rainer (Kostja Ullmann) nach zweijähriger Haft in Israel entlassen wird und heimkehrt. Doch als Islamkonvertit gilt er in Deutschland automatisch als Terrorverdächtiger und wird rund um die Uhr überwacht.

Auch mehrere Deutschlandpremieren sind während des Filmfests, das am 16. September startet und bis zum 20. September eine Vielzahl innovativer Filme zeigt, zu sehen. Xavery Zulawski wird „Snow White And Russian Red“ vorstellen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman der damals erst 18-jährigen polnischen Bestsellerautorin Dorota Masowska, die mit ihrem rebellischen Stil die Subkultur einer polnischen Stadt porträtierte.

Johnnie Tos Rache-Thriller „Vengeance“ mit dem französischen Star Johnny Hallyday in der Hauptrolle feiert ebenso seine Deutschlandpremiere in Oldenburg wie Marina de Vans „Don‘t Look Back“ mit Sophie Marceau und Monica Bellucci in den Hauptrollen. Der Belgier Pieter van Hees war bereits im vergangenen Jahr mit „Left Bank“ zu Gast und präsentiert in diesem Jahr seine skurrile „Dramödie“ mit dem Namen „Dirty Mind“.

Neben den Programmhöhepunkten präsentierte Neumann auch den Festivaltrailer mit Axel Prahl, Katy Karrenbauer und Jamie Zoe May in den Hauptrollen, der ab heute bundesweit in 40 Kinos anläuft und Werbung für das Filmfest macht.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.filmfest-oldenburg.de.

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