Einrichtungen in Dötlingen und Brettorf öffnen ihre Türen

25 Jahre kommunale Kinderbetreuung

In den beiden Kindergärten standen in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen und Programme wie die Auszeichnung zum Bewegungskindergarten an. · Archivfoto: Schneider
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In den beiden Kindergärten standen in den vergangenen Jahren zahlreiche Aktionen und Programme wie die Auszeichnung zum Bewegungskindergarten an. · Archivfoto: Schneider

Dötlingen - Begonnen hat alles 1988 ganz übersichtlich mit einer Spielkreisgruppe an drei Tagen in der Woche im Obergeschoss des Grundschul-Gebäudes. 25 Jahre später stellt sich die kommunale Kinderbetreuung in der Gemeinde Dötlingen wesentlich umfangreicher dar – zwei Kindergärten mit sechs Gruppen und eine neue Krippe für 15 Mädchen und Jungen.

„Die Kinderbetreuung hat sich stetig gewandelt“, berichtet die Leiterin der Einrichtungen, Gudrun Löhlein.

Wie sich das Angebot in kommunaler Trägerschaft entwickelt hat, erläutern die Mitarbeiter Interessierten gerne an den geplanten Tagen der offenen Tür. Anlässlich des 25-Jährigen öffnet am Sonnabend, 2. November, zunächst die Kindertagesstätte „Dötlinger Strolche“ die Pforten. Eine Woche später, am 9. November, haben Eltern und Kinder dann im Brettorfer Kindergarten „Filibuster“ die Gelegenheit, sich zu informieren und auch einige Angebote selbst auszuprobieren. Beide Veranstaltungen sind von 14 bis 17 Uhr vorgesehen. Um 17.30 Uhr starten dann die Laternenumzüge durch Dötlingen beziehungsweise Brettorf mit anschließendem Beisammensein bei Würstchen und Kinderpunsch.

„Eingeladen sind alle Interessierten, besonders natürlich die ehemaligen, jetzigen und neuen Kindergarten-Kinder mit ihren Familien“, teilt Löhlein mit, die seit 1989 in Kita-Diensten der Gemeinde steht und damit die Anfänge miterlebt hat. Da es über den Kindergarten der evangelischen Kirche in Neerstedt hinaus Bedarf gab, startete 1988 die erste Spielkreisgruppe mit zwölf Kinder in einer ehemaligen Lehrerwohnung in Neerstedt. Zwei Jahre später kam die zweite Gruppe hinzu, ehe sich daraus 1991 die erste Kindergartengruppe entwickelte. „An fünf Tagen mit je vier Stunden Früh- und Spätdienst wurden die Mädchen und Jungen betreut“, erinnert Löhlein.

1993 wagte die Gemeinde einen weiteren Schritt und ließ in Brettorf einen Kindergarten bauen. „Am 3. November eroberten die ersten 50 Kinder die Einrichtung“, weiß Löhlein. Schon ein Jahr später begann man dort auch mit der integrativen Arbeit. Gab es in Brettorf bis 2008 zweimal wöchentlich für drei Stunden eine NachmittagsSchnuppergruppe, existieren mittlerweile zwei Vormittagsgruppen mit jeweils 18 Plätzen.

In Dötlingen arrangierte man sich lange Zeit unter dem Dach der Grundschule, wo ab 1996 nach Umbaumaßnahmen zwei Kindergartengruppen mit 50 Mädchen und Jungen betreut wurden. 2003 folgte dann der lang ersehnte Neubau nahe der Grundschule. Neben einer Regel- und einer Integrationsgruppe richtete die Gemeinde auch eine Nachmittagsgruppe ein, die seit 2005 altersübergreifend ist. Zudem kam eine zweite Regelgruppe hinzu.

Ein weiterer Meilenstein in der kommunalen Kinderbetreuung war 2010 der Beschluss des Gemeinderats für den Anbau einer Krippe mit 15 Plätze an den Dötlinger Kindergarten. Vor zwei Jahren konnten die Kinder und Betreuer einziehen. Die letzte Änderung gab es dann in diesem Jahr – eine zweite altersübergreifende Nachmittagsgruppe mit bis zu 40 Kindern täglich kam hinzu. Neben den Räumlichkeiten und der Anzahl der Gruppen habe sich auch die pädagogische Arbeit an sich gewandelt, weiß Löhlein. Auch darüber können sich Interessierte während der Veranstaltungen informieren. · ts

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