In Großenkneten entsteht neues „Seniorenzentrum“

Ein Jahr Bauzeit geplant

Bürgermeister Volker Bernasko, Kämmerer Horst Looschen, Investor Dieter Einsiedel, Bank-Vorstand Peter Bahlmann, Timo von Bronk (stellvertretender Geschäftsführer von „Einsiedel & Partner“), Thorsten Meilahn (Mitgeschäftsführer der „Franz Gebker Seniorenbetreuung“ Hatten), Nicole Kister („Einsiedel & Partner“), Björn Buchmann (Unternehmensleitung der Seniorenbetreuung Hatten) sowie die Geschäftsführer Klaus und Franz Gebker freuen sich auf den baldigen Baustart für das Seniorenzentrum.

Grossenkneten - (ck) · Das Baustellen-Schild steht gerade erst im Boden am Rand der Hauptstraße, aber die ersten Interessenten an einem Platz im künftigen „Seniorenzentrum Großenkneten“ mit den vorgesehenen 32 Einzel- und zwölf Doppelzimmern haben sich bereits bei Thorsten Meilahn gemeldet.

Der Mitgeschäftsführer der „Franz Gebker Seniorenbetreuung“ aus Hatten, die das von der Oldenburger Gesellschaft „Einsiedel & Partner“ geplante Projekt mit qualifizierten Pflegekräften unterhalten soll, ist sich aber sicher: „Wenn erst mal ein Drittel dieses Komplexes steht und wir Aktionen wie den ,Tag der offenen Baustelle‘ hinter uns haben, melden sich die Leute vermehrt.“ Das weiß er aus Erfahrung mit anderen Häusern des Dienstleisters.

Gestern freute er sich zunächst aber mit allen Beteiligten über den symbolischen Start der insgesamt 4,5 Millionen Euro schweren Investition nach einem langen politischen und juristischen Streit um das beste Konzept (wir berichteten). „Und wenn der Boden frostfrei ist, können wir loslegen“, hoffte Bauherr Dieter Einsiedel auf ein baldiges Ende des gerade erst begonnenen Winters. Er rechnet mit einem Jahr bis zur Fertigstellung des in energieeffizienter Form erstellten Baus mit verklinkerter und verputzter Fassade unter den teils geneigten und teils flachen Dächern. Schon jetzt weiß er aber um die Verpflichtung, in der sich sein Unternehmen und der Betreuungsdienst sehen – nämlich, Qualität zu bieten.

Als außergewöhnlich bezeichnete Einsiedel das hohe Maß an lokalem Bezug: Der Landkreis Oldenburg und die Gemeinde Großenkneten hätten das Projekt voll unterstützt, am Bau sind Betriebe aus der Region beteiligt, die Pflege übernimmt ein Dienstleister aus der Umgebung. Und die Finanzierung sei bei der Volks- und Raiffeisenbank Oldenburg-Land West angesiedelt. „Gemeinsam gelang es uns, ein Preisniveau zu schaffen, das bezahlbares Wohnen ermöglicht“, unterstrich Einsiedel.

Wie erschwinglich ein Platz in einer der vier Wohngruppen mit familiärer Atmosphäre ist, kann Meilahn derzeit nur vage einschätzen: „Die Zuzahlungen ergeben sich aus den Vergütungsverträgen, über die wir erst zur Fertigstellung des Objekts mit den Pflegekassen verhandeln können.“ Mit Blick auf den Mittelwert im Landkreis und die Pflegestufen müssten die Bewohner mit 1 000 bis 1 500 Euro monatlich rechnen.

Die Tarife der benachbarten Wohnanlagen, die die Wildeshauser Firma Müller Immobilien realisiert hatte, liegen deutlich niedriger – aber die Konzepte stellen sich auch unterschiedlich dar.

Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko zeigte sich jedoch erleichtert, dass auf diesem „Sahnegrundstück“ etwas Vielversprechendes entstehe: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, nachdem wir zehn Jahre lang versucht hatten, für dieses Areal einen Investor zu finden.“ Ursprünglich schwebte der Kommune die Ansiedlung eines Bau- oder Gartenmarkts vor, „aber nach und nach sprangen die Interessenten ab“. Nun habe Einsiedel bereits einen weiteren Plan vorgestellt: den zum Bau einer Villa für betreutes Wohnen.

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