Zwei Stunden nach Mitternacht rocken drei Bands gemeinsam „Hackfeld‘s Scheune“

„Ippener rocks IV“: Das Beste zum Schluss

Keine Spur von Müdigkeit nach Mitternacht: „Unstraight“...

Harpstedt - KLEIN IPPENER · Headbanger und Luftgitarristen gaben zwei Stunden nach Mitternacht noch einmal alles. Bis dato war die Zahl der Konzertbesucher in Hackfelds Scheune in Klein Ippener auf geschätzte 50 zusammengeschrumpft.

Die aber hatten wohl geahnt, dass sich der Spruch „Das Beste kommt zum Schluss“ bewahrheiten sollte: „The Risc“, „Cato“ und „Unstraight“ standen gemeinsam auf der Bühne, rockten die Hütte und setzten dem Live-Spektakel unter dem Motto „Ippener rocks“ mit „Comfortably numb“ aus Pink Floyds „The Wall“-Album die Krone auf. Schweißgebadet, aber glücklich trat den Heimweg an, wer keine Lust mehr auf „After-Show-Party“ hatte.

Zum vierten Mal stellte Gastwirt Dieter Winkler seine Scheune für das von den Bands selbst organisierte Konzert zur Verfügung. Auch diesmal gab‘s mächtig was auf die Ohren – bekannte Rock-Hymnen ebenso wie Stücke aus eigener Feder. In die Rolle des Anheizers schlüpfte „The Risc“. Klassiker wie „La Grange“ von ZZ Top oder eine verrockte „Billie Jean“, im Original von Michael Jackson, standen am Anfang einer langen Nacht. Abseits vom Mainstream bewegte sich „Cato“. Die fünfköpfige Band stilistisch einzuordnen, fällt nicht leicht. Ihre Fans stört das wenig, denn die Combo steht vor allem für ehrliche Rockmusik, die authentisch rüberkommt.

„Unstraight“ aus Bremen und umzu entpuppte sich als die Sensation des kleinen Festivals. Dank ihres Leadsängers und zweier zusätzlicher Sängerinnen hat die Band neben eigenen Stücken auch Coverversionen von im Original von Frauen gesungenen Songs in ihrem Repertoire. So überzeugten „What‘s up“ von den „4 non blondes“, „Zombie“ von den „Cranberries“ oder ein Adele-Hit genauso wie die Rock-Kracher „Highway to hell“ und „Smoke on the water“. Knackige Gitarrenriffs versetzten die Fans in Entzücken. Wie auch das furiose Finale mit Bob Marleys „I shot the Sheriff“ oder David Bowies „The Jean Genie“.

Einige der Konzertbesucher hatten den ganzen Sonnabend in der Gemeinde Groß Ippener verbracht und vor dem Musikspektakel den „Rumble Day“ besucht, eine von den Motorrad-Spezialisten vom „Ride Inn“ organisierte Hausmesse. · boh/msi

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