Ferienfreizeit der evangelischen Jugend Harpstedt auf Sylt: Von der Leichtigkeit des Seins zu den Weiten des Weltalls

„Insulaner“ erweitern laufend ihren Horizont

Die Ferienfreizeitgruppe unter der Leitung von Annette Grummt (links) genießt das abwechslungsreiche Inselleben auf Sylt.

Harpstedt - HARPSTEDT/SYLT · Das Stimmungsbarometer steigt stetig. Bis ganz nach oben“, sagt Susanne Hadeler, Mitarbeiterin während der laufenden Sommerfreizeit der evangelischen Jugend Harpstedt.

Seit Montag genießen 32 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren aus der Samtgemeinde, aus Wildeshausen und umliegenden Gemeinden aus dem Kirchenkreis Syke-Hoya sowie elf Betreuer die Leichtigkeit des Seins auf der Insel Sylt – mit Unterkunft im Haus der Arbeiterwohlfahrt in Hörnum.

„Wir sind gut angekommen und bestens versorgt. Dank guten Wetters konnten wir uns auch schon in die ‚Riesenwellen’ der Nordsee stürzen“, berichtet Susanne Hadeler. Der Strand wird von ausgebildeten Rettungsschwimmern der DLRG bewacht.

„Der Herr ist mein Hirte“ – dieses Thema der Freizeit erarbeiten die Mädchen und Jungen kreativ und unter Anleitung der Teamer Annette Grummt und Susanne Hadeler aus Kirchseelte sowie Michael Wolff, Tobias Apmann und Patrick Hadeler, Horst Swaczina, Andre und Reiner Lüllmann, Ina Eirich, Claudia und Marlies Duveneck.

Hoch im Kurs stehen Spiele wie Fußball, Wikingerschach und Volleyball. Während einer Inselrundfahrt konnten die Teilnehmer ebenso ihren Horizont erweitern wie bei Horst Swaczinas spannenden Erläuterungen rund um die Meteorologie und die Astronomie. Ina Eirich unterstützt die Nachwuchsband. Eine Leuchtturmbesichtigung und eine Inselfahrt nach Amrum sowie Fahrradtouren „de Sylt“, angeleitet durch Michael Wolff, Reiner Lüllmann und Tobias Apmann, stehen ebenfalls auf dem Ferienfreizeit-Programm.

Beim Sammeln von Muscheln und anderen „Schätze“, einem Besuch der Wattenmeerstation, Bastelangeboten „rund ums Schaf“ und Batiken von T-Shirts bekommt die Langeweile nicht den Hauch einer Chance. Bummel durch Westerland und den nahe gelegenen Hörnumer Dorfkern finden Anklang. Die sonntägliche Gruppenarbeit ist derweil in die evangelischen Kirche in Hörnum verlegt worden.

Heute, zur Mitte der Freizeit, nimmt die Gruppe an einem Fest der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr teil. „Zum Abschlussabend steigen wir dann ein in die Weiten des Universums“, verrät Susanne Hadeler. Am Donnerstag, 28. Juli, werden die Teilnehmer die Insel wohl schweren Herzens verlassen. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen – und die Vorfreude auf kommende Freizeiten. · eb/boh

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