Die neue Kindergartenleiterin Sandra Burmeister freut sich auf künftige Aufgaben

„Ich bin sehr wertschätzend empfangen worden“

Sandra Burmeister ist die neue Leiterin des Neerstedter Kindergartens „Unterm Regenbogen“. ·
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Sandra Burmeister ist die neue Leiterin des Neerstedter Kindergartens „Unterm Regenbogen“. ·

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Sandra Burmeister ist angekommen – im evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“. Am 1. Juli hat die 43-Jährige die Nachfolge von Marlies Schweers-Weihe angetreten, die die Neerstedter Einrichtung 36 Jahre lang geleitet hat.

„Ich bin hier sehr wertschätzend empfangen worden“, freut sich Burmeister, die im Rahmen des Kirchengemeindefestes zum Erntedank am 7. Oktober offiziell in der St.-Firminus-Kirche begrüßt wird.

Nach ihren ersten Wochen als Kindergartenleiterin wirkt Burmeister ein bisschen erleichtert. „Alle sind sehr freundlich und positiv auf mich zugekommen“, berichtete sie gestern. „An meinem ersten Tag haben mich die Kinder, Kollegen und Pastorinnen im Rahmen eines Morgenkreises begrüßt. Der Umgang untereinander ist hier wirklich sehr schön.“

Während einer zweiwöchigen Übergangszeit hatte Schweers-Weihe ihre Nachfolgerin mit ihren künftigen Aufgaben vertraut gemacht. „Für mich ist dies schließlich ein neues Aufgabengebiet“, erzählte Burmeister, die zuletzt in einer Kindertagesstätte der AWO in Delmenhorst beschäftigt und dort in der Gruppenarbeit tätig war. „Als Leiterin kommt nun natürlich auch Büroarbeit auf mich zu“, informierte sie. Ihren neuen Aufgabenbereich empfindet sie als sehr vielseitig. Sie sei gespannt auf alles Neue.

„Ich möchte mich erst einmal einleben und in Ruhe schauen, wie die Tagesabläufe sind“, sagte sie. Bestehende und vor allem bewährte Projekte werden weitergeführt. „Ich bin niemand, der gleich alles ummodeln muss“, so Burmeister, die mit ihrer Familie in Wildeshausen lebt.

Aufgewachsen ist sie in Köln, wo sie auch an der katholischen Fachhochschule Sozialpädagogik studiert hat. Dass ihr die Arbeit mit Kindern viel Freude bereitet, merkte sie während diverser Praktika schnell. Ihr Anerkennungsjahr absolvierte sie in einer Tagesstätte für körperbehinderte und nichtbehinderte Kinder in der Nähe von Bonn.

Nach ihrem Umzug nach Wildeshausen arbeitete Burmeister als heilpädagogische Fachkraft im evangelischen Kindergarten Heidloge und anschließend – nach einer längeren Familienpause – im evangelischen Kindergarten „Die Arche“ in Kirchhatten, ehe sie über Delmenhorst nach Neerstedt kam. Für Stellen in Kindergärten in evangelischer Trägerschaft habe sie sich bewusst entschieden, da ihr die religionspädagogische Arbeit am Herzen liege. „Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit habe ich gemerkt, wie wichtig Religion für die Erziehung und Bildung von Kindern ist“, so die 43-Jährige, die sich darauf freut, noch weitere nette Kinder und Eltern kennenzulernen. Die Chance dazu gibt es am 7. Oktober. Nach dem Begrüßungs-Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, besteht während eines gemeinsamen Mittagessens die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Daneben ist Burmeister natürlich auch im Kindergarten erreichbar.

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