Arnold Wiechmann beim Jubiläum der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ippener zum Verbandskönig gekürt

i-Tüpfelchen zum 100-jährigen Bestehen

Zahlreiche Vereine nahmen mit ihren Fahnen am Jubiläums- und Verbandsfest teil.

Gross Ippener - Schöner hätte es gar nicht sein können: Arnold Wiechmann (Ippener) ist im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Ippener Verbandskönig geworden. Klar, dass nach der Proklamation am Sonnabend durch Verbandsschießsportleiter Horst Wessel in Wülfers Scheune („Schün Rustika“) der Jubel kaum enden wollte.

Die Kameraden schulterten „ihren“ neuen Verbandskönig, der mit Ehefrau Jutta das Königspaar des Kameraden- und Schießsportverbandes Weser-Ems bildet. Spontan gratulierte der Vorsitzender des gastgebenden Vereins, Karlheinz Hüneke. Er hatte am Nachmittag über 800 Kameraden, Schützen und weitere Gäste zum Jubiläums- und Verbandsfest begrüßt. Dass es zwischenzeitlich regnete, spielte im Trubel keine Rolle. Die Blaskapellen und Spielmannszüge brachten musikalisch Schwung in den Festzug zur Scheune und ins Fest.

Landrat Frank Eger würdigte die 100 Jahre der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ippener als eine „tolle Leistung“. Es gelte, Erinnerung und Erfahrung weiterzugeben. Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes brachte ernste Worte ins Spiel, als er aus der alten Vereinssatzung zitierte, wo von der Liebe zum und dem Dienst am Vaterland die Rede ist. Er sagte dazu, dass es stets darum gehen müsse, zuerst dem Menschen zu dienen. Sein Rat: „Üben Sie weiter ihre Tradition aus, aber leben Sie im Jetzt!“ Für die Gemeinde Groß Ippener gratulierte deren Bürgermeister Georg Drube.

Harry Hattermann, Vorsitzender des Kameraden- und Schießsportverbandes Weser-Ems, überreichte dem KSK-Vorsitzenden Karlheinz Hüneke die Ehrenplakette des Verbandes. „Die wichtigsten Aufgaben aller Verbände und Vereine sollten die Pflege der Kameradschaft sowie die Förderung der Jugend und das Verständnis für sie sein. Wenn wir uns alle gemeinsam diese Ziele setzen und daran arbeiten, brauchen wir uns um die Zukunft unserer Verbände und Vereine keine Sorgen zu machen“, unterstrich Hattermann. Die goldene Ehrennadel des Verbandes bekamen Karlheinz Hüneke, Arnold Wiechmann, Torsten Lange, Walter Brumm, Karl-Heinz Rathkamp und Carsten Schröder (alle Ippener) verliehen. Zu den Gästen des Jubiläums- und Verbandsfestes zählte eine Abordnung des Verbandes der Soldatenkameradschaft Cuxhaven mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Rolf König an der Spitze, der wiederum Helfried Wodtke aus Harpstedt (stellvertretender Verbandsvorsitzender) und Joachim Müller aus Beckeln mit der goldenen sowie Marion Wiesner aus Süstedt (Verbandsfrauenwartin) mit der silbernen Ehrennadel auszeichnete.

Einleitend berichtete Karlheinz Hüneke aus der Historie der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ippener, die am 14. November 1909 als Krieger-Verein begann. Damals traten 52 Kameraden ein. Erster Vorsitzender war Fritz Kathmann (Klein Ippener). 1922 wurde die erste Vereinsfahne durch freiwillige Einzahlungen von 14 500 Reichsmark angeschafft. Ein Jahr später machte ein Mitgliedsbeitrag 457 000 Reichsmark aus. 1932 übernahm Fritz Kathmann jr. den Vorsitz. Bereits 1936 wurde in Groß Ippener ein Kreiskriegerverbandsfest gefeiert. Nach der Auflösung der Kameradschaft 1945 durch die Besatzungsmächte erfolgte 1953 die Neugründung mit Dietrich Freese als Vorsitzendem. Weitere Vereins-chefs waren Heinrich Siemers und Heinrich Rehling. 2003 übernahm Karlheinz Hüneke das Führungsamt. Bereits 1981 war eine neue Vereinsfahne geweiht worden.

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