52 Kinder weilen seit fast zwei Wochen im Zeltlager des Polizeisportvereins / Wunsch nach Anbau und trockenen Zelten

Huntebad, Kaiserschmarrn und mehr

Zwei spannende Wochen haben die Neun- bis 16-Jährigen auf dem Gelände des Polizeisportvereins verbracht. ·

Dötlingen - Von Tanja SchneiderCamp-Koch Rainer Erbert schlägt Alarm: „Alle herkommen“, ruft er. Schnell schälen sich die Kinder und Jugendlichen, die bereits seit anderthalb Wochen im Zeltlager des Polizeisportvereins Bremen in Dötlingen weilen, aus Zelten. Wenn Erbert läutet, kann es nur bedeuten: Es gibt Essen. „Nee, ist doch erst 11.30 Uhr“, sorgt der pensionierte Polizeibeamte für ein wenig Enttäuschung. Stattdessen steht erst einmal ein Gruppenfoto an.

„Die Kinder sind heute schwer für irgendetwas zu begeistern. Alle sind ein bisschen platt“, berichtet Betreuer Günter Heiser. Kein Wunder, schließlich standen in den vergangenen Tagen schon viele Aktionen an. Am Dienstag marschierten die 52 Teilnehmer zum Wild- und Freizeitpark Ostrittrum. Und auch ein Besuch im Rämmi-Dämmi-Kinderland in Wildeshausen, baden in der Hunte, Spiele, Lagerfeuer und Discoabende standen auf dem Programm.

Gestern nutzten deshalb viele der Neun- bis 16-Jährigen aus Bremen und der Umgebung die freien Stunden, um sich zu erholen und ein wenig im Zelt zu relaxen. Denn zu späterer Stunde wollten alle wieder fit sein. „Wir haben heute unseren Abschlussabend, bei dem die Kinder selbst ausgedachte Darbietungen wie Sketche aufführen. Anschließend ist noch eine Nachtwanderung geplant“, erzählt Heiser, dem das Camp so langsam selbst in den Knochen steckt. „Man wird ja nicht jünger“, sagt auch Erbert, der seit 30 Jahren als Camp-Koch fungiert und die Kinder zum Beispiel mit Kaiserschmarrn versorgt. „Heute Abend gibt es Gyros mit Pommes und Wackelpudding“, verrät er. „Und deshalb heute Mittag nur Brote. Da werden sie etwas rumjaulen.“

Das Zeltlager veranstaltet der Polizeisportverein bereits seit mehreren Jahrzehnten in Dötlingen. Hier hat die Sparte „Camping und Wandern“ ihr eigenes Gelände. „Das Gebäude hier wurde 1961 erbaut, das Zeltlager gibt es noch länger“, weiß Heiser, der für die künftigen Ferienfreizeiten ein paar Wünsche hat. „Der alte Waschcontainer hat zum Beispiel seine Dienste getan. Da planen wir einen Anbau“, berichtet er. Und auch die Zelte sind nicht mehr die neuesten. „Sie sind nicht ganz dicht, was bedeutet, dass wir bei Regenwetter Gräben buddeln müssen“, so Heiser.

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