Festival vom 13. bis 17. April bietet typische Musik, Workshops und Spiele

In Hude geht es keltisch zu

Die Bands „Crosswind“ (Foto) und „Flook“ stehen im Rahmen der zehnten Celtic Days in Hude am Freitag, 15. April, ab 19.30 Uhr auf der Bühne des Kulturhofs.J Foto: Christian Daitche

Hude - Ganz im Zeichen keltischer Kultur und Lebensart stehen die Celtic Days in Hude von Mittwoch,13. April, bis Sonntag, 17. April. Der Verein Pro Musica Activa veranstaltet das Festival bereits zum zehnten Mal. Typisch keltisch ist nicht nur die Musik, das Essen und Trinken. Es gibt auch Workshops und Spiele.

Aus Schottland kommt Julie Fowlis mit ihrer Band nach Hude. Die Künstler zählen zu den Festival-Hightlights. Für den Disney-Streifen „Brave“ – in Deutschland bekannt unter dem Namen „Merida“ – hat Fowlis den Titelsong gesungen. „Julies außergewöhnliche Stimme, ihre Interpretation der schottisch-gälischen Kultur und ihre Fähigkeit, Folkmusik aus der Vergangenheit in etwas Zeitgemäßes, Dynamisches und Unwiderstehliches zu verwandeln, machen sie zu einem authentischen, mehrfach ausgezeichneten Star“, heißt es auf der Website des Veranstalters. Julie Fowlis und Band spielen am Sonnabend, 16. April, ab 19.30 Uhr im Kulturhof Hude an der Parkstraße 106.

Neu im Rahmen des Festivals ist ein Filmabend. „Sieben – Die unerreichbare Zinne“ ist laut Veranstalter ein BBC-Spielfilm „mit überwältigenden Bildern von den Hebriden in Schottlands Norden“. Besucher sehen den Film im Original in gälischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Der Hauptdarsteller Pàdruig Morrison ist dabei nicht nur auf der Leinwand zu sehen, er ist am Filmabend auch zugegen und gibt einen Akkordeon-Workshop. Der Film läuft am Donnerstag, 14. April, ab 19.30 Uhr.

Neben Julie Fowlis und ihrer Band spielt die irisch-britischen Gruppe „Flook“ und „Crosswind“ aus Deutschland auf dem Festival. Letztere ist laut Veranstalter „eine der aktivsten und kreativsten jungen Bands der deutschen Irish-Folk-Szene“. Zu „Flook“ heißt es: „Die Flöten von Brian Finnegan und Sarah Allen, die Gitarre von Ed Boyd und die Bodhrán von John Joe Kelly verwandeln Melodien, mit Wurzeln in der traditionellen Musik, in einen atemberaubenden Klang.“ „Crosswind“ und „Flook“ stehen am Freitag, 15. April, ab 19.30 Uhr auf der Bühne des Kulturhofs.

Neben Musik bieten die Celtic Days auch Vorträge. In der Mitternachtslesung „Gespenstergeschichten aus Irland, Schottland und Wales“ mit Martin von Maydell am Freitag, 15. April, ab 23 Uhr im Kreativzentrum an der Von-Witzleben-Allee 4 in Hude geht es unter anderem um Geister und Feen. Bei einer keltischen Veranstaltung darf natürlich eine Whisky-Verkostung nicht fehlen. Bei „Whisky & More“ am Freitag, 15. April, von 19 bis 24 Uhr an der Klosterschänke an der Von-Witzleben-Allee 3 gibt ein auf den Abend abgestimmtes Menü, mit Getränken und vielen Informationen zum „Uisge Beatha – Wasser des Lebens“. Weitere Musik- und Info-Veranstaltungen und 23 Workshops, runden das Programm ab. Weitere Infos gibt es unter www.celticdays.de/

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