Hasbruch-Gesellschaft tritt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bei

Hand in Hand für die Interessen des Forsts

Heiko Ackermann (links) von den Hasbruch-Freunden nimmt die Ernennung für den Beirat der Naturschutzstiftung von Philipp Schomaker von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald entgegen.

Hude - Jahrzehntelang war die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) nur lose verbunden, obwohl die SDW bei der Gründung der Ersteren eine entscheidende Rolle gespielt hatte. Nun haben sich beide angenähert, um mehr Einfluss auf politische Entscheidungen zur Zukunft des Hasbruchs nehmen zu können.

„Wir freuen uns, mit der SDW als anerkanntem Naturschutzverband einen Partner gefunden zu haben, der auch bei größeren Vorhaben mit Umweltauswirkungen stellungnahmeberechtigt ist“, sagt der Vorsitzende der Hasbruch-Freunde, Heiko Ackermann. Ebenso wolle man von der großen Erfahrung der SDW im Bereich Jugendarbeit profitieren.

Als ersten Ausdruck der neuen, engen Kooperation hat die Schutzgemeinschaft Ackermann als Vertreter der SDW für die im Oktober beginnende sechsjährige Besetzungsperiode des Beirats der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg benannt. Dafür kam SDW-Geschäftsführer Philipp Schomaker am Montag nach Hude-Vielstedt, um Ackermann vor Ort das Benennungsschreiben persönlich zu überreichen, teilten die Hasbruch-Freunde mit.

Schomaker erklärt: „In der Tat können wir die Hasbruch-Freunde im Bereich der Jugendarbeit unterstützen.“ Aktuell starte in Niedersachsen zum Beispiel das SDW-Projekt „Klimakönner“, das darauf abziele, Kindergarten- und Grundschulkindern den Zusammenhang zwischen Wald und Klimarettung näher zu bringen. „Wir würden uns über die Teilnahme von Lehrerm und waldpädagogisch Interessierten aus dem Landkreis Oldenburg an unseren landesweit stattfindenden Fortbildungsveranstaltungen zu diesem Projekt sehr freuen.“ Daneben sei die SDW aber auch bestrebt, das Thema „Schutz des Waldes“ wieder mehr in die Regionen zu tragen. Deshalb begrüße die SDW es sehr, dass sich die Hasbruch-Freunde quasi als regionale Vertretung im Landkreis Oldenburg für eine Mitgliedschaft in der SDW entschieden hat.

Letztere ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen, wurde 1948 gegründet und verfolgt unter anderem das Ziel, den Menschen den Wald wieder näher zu bringen und damit das Umweltbewusstsein für eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen zu stärken.

Die Hasbruch-Freunde setzen sich seit mehr als 50 Jahren für den Erhalt des Hasbruchs als ältestem Wald im Nordwesten ein. Dem Verein gehören aktuell mehr als 370 Mitglieder vorwiegend aus dem regionalen Umfeld zwischen Bremen und Oldenburg an. Er wurde anlässlich des Baus der A 28 quer durch den Hasbruch im Jahr 1964 ins Leben gerufen. Damals wurde er maßgeblich durch Vertreter der SDW unterstützt. So standen dem Verein bereits auf der Gründungsversammlung der Hauptlehrer Otto Sander aus Rastede und der Forstamtmann Hans Coring aus Wiefelstede von der Schutzgemeinschaft mit Rat und Tat zur Seite. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Verein aus eigenen Kräften. Und nun geht‘s gemeinsam weiter.

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