6. „Garden of Voices“-Festival

Intimes Rocken im Kirchkimmer Gartenidyll

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Die Hamburger Jungs von „Le Fly“ bringen „Rap, Rock, Rumba, Reggae und Schnaps“ in Stünkels Garten in Kirchkimmen. 

Kirchkimmen - Sieben Acts, Künstler und Publikum auf Augenhöhe, entspannte Gartenatmosphäre – das bietet das „Garden of Voices“-Festival in Steinkimmen geht am 29. Juli von 13 bis 24 Uhr zum sechsten Mal über die Bühne.

„Extrem nah“ seien sich Musiker und Zuschauer, so Veranstalter Nicolas Nitsche. Das zeichne das Ein-Tages-Festival aus. Anstatt auf einer Bühne über den Köpfen der Menge zu spielen, musizieren die Künstler in Stünkels Garten in Kirchkimmen auf einer gepflasterten Fläche unter einem Sonnensegel. Das heißt aber nicht, dass es nur beschaulich zugeht – es wird auch ordentlich gerockt.

„Le Fly“ kommen direkt vom Deichbrand

Dafür sorgt unter anderem die St.-Pauli-Tanzband „Le Fly“ mit einer Mischung aus „Rap, Rock, Rumba, Reggae und Schnaps“, wie es von der Gruppe heißt, die noch eine Woche zuvor auf der Hauptbühne des Deichbrand Festivals steht. „,Le Fly‘ ist in diesem Jahr das Highlight“, freut sich Nitsche auf den Auftritt der achtköpfigen Combo.

Mit von der Partie sind auch die drei Hamburger Jungs von „Eliot Quent“, die Hip-Hop in den Garten bringen. Poppunk aus den Niederlanden bringen „Call it Off“ zu Gehör. Außerdem unter dem Sonnensegel einfinden werden sich: „Redensart“, Matze Rossi, Alexander von Rothkirch und „Tigeryouth“.

Bei kleinem Festival werden die Künstler nach Sympathie ausgewählt

Laut Nitsche haben fast alle Künstler Headliner-Qualitäten. „Wir bekommen viele Bewerbungen“, so der Veranstalter. „Bei der Auswahl gehen wir nach Sympathie.“ Das sei entscheidend bei einem Festival in so intimer Atmosphäre. „Die Stimmung zwischen Team, Bands und Zuschauern ist sehr familiär.“ Die Veranstaltung ist auf 500 Besucher ausgelegt, mehr sollen es in den kommenden Jahren auch nicht werden. So, wie „Garden of Voices“ in diesem Jahr geplant ist, sei „das Maximum“ erreicht. Das Team sei eingespielt, Fehler der vergangenen Jahre seien abgestellt. Nitsche freut sich auf ein optimales Festival. Das sei ohne die Unterstützung von rund 20 Freunden und Verwandten gar nicht möglich. Denn: niemand wird bezahlt, um sich hinter die Theke zu stellen oder den Auf- und Abbau zu über die Bühne zu bringen. Für die gesamten Vorbereitungen vor Ort brauche das Team mittlerweile nur noch zwei Tage. Die einzige Veränderung, die Nitsche sich wünscht, wäre ein Pavillon, unter dem die Künstler auftreten können. Bei Regen, sei das Sonnensegel für Musiker und Instrumente doch etwas knapp.

Tickets für das Festival gibt es über die Facebook-Seite „Garden of Voices“. Ein Zugriff ist auch ohne eigenen Account möglich. Bis zum 16. Juli kosten die Karten noch 21 Euro, von da an dann 26 Euro. Einlass ist ab 13 Uhr, die erste Band steht ab 13.30 Uhr im Garten.

pp

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