Absatz der Chemieprodukte stark gesteigert 

Büfa investiert in Standort in Hude

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Felix Thalmann, Geschäftsführer der Büfa-Holding, Betriebsleiter Hermann Többen und Ronald Ijzer, Geschäftsführer von Büfa Chemikalien, freuen sich über die geplante Erweiterung.

Hude - Die Oldenburger Unternehmensgruppe Büfa plant, zwölf Millionen Euro in den Standort in Altmoorhausen (Gemeinde Hude) zu investieren. „In den vergangenen sechs Jahren konnten wir Absatzsteigerungen von gut 45 Prozent verzeichnen“, erläutert Ronald IJzer, Geschäftsführer von Büfa Chemikalien.

„Auf den bisherigen Flächen stoßen wir nun an die Grenzen, um weiterhin entsprechendes Wachstum zu schaffen“, so IJzer. Vorgesehen ist daher ein Erweiterungsbau mit einer Grundfläche von rund 8 500 Quadratmetern, teilt die Firma mit. Neben neuen Kommissionierungsflächen soll ein Lagerlogistikzentrum mit mehr als 7 000 Palettenstellplätzen entstehen, um das Dienstleistungsspektrum rund um die Lagerung ausbauen zu können.

Mittlerweile ist der Bauantrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg eingereicht worden. Eine endgültige Genehmigung wird voraussichtlich im kommenden Frühjahr vorliegen, heißt es in der Mitteilung weiter.

„An den Plänen zur Erweiterung von Büfa Chemikalien, die ein klares Standortbekenntnis ausdrücken, sind die beiden Nachbargemeinden Hude und Hatten beteiligt. Büfa hat zudem eine Anfrage nach zusätzlichen Erweiterungsflächen im neuen Gewerbegebiet Munderloh gestellt, das noch in der Entwicklung ist“, so das Unternehmen.

Standort negativ in den Schlagzeilen

Die Standorterweiterungen seien jedoch nicht die einzigen Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Das Unternehmen lege derzeit das Fundament für einen ökologischen Chemikalienhandel. „Wir wollen die grüne Transformation innerhalb der Büfa-Gruppe vorantreiben. Dazu gehört, unser Produktportfolio stärker darauf auszurichten“, betont Felix Thalmann, vorsitzender Geschäftsführer der Büfa-Holding. „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, gerade in der chemischen Industrie, werden Prüfsteine erfolgreicher Geschäftsmodelle werden“, führt er weiter aus.

Der Standort in Altmoorhausen war im vergangenen Januar negativ in die Schlagzeilen geraten, weil bei einem Unfall große Mengen an Salzsäure ausgetreten waren. Drei Mitarbeiter waren verletzt worden. Mehr als 200 Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Oldenburg waren im Einsatz gewesen, um die Gefahr zu beseitigen.

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