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87-Jährige missachtet Vorfahrt und landet in Apotheke

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Von: Dierk Rohdenburg

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Beide Wagen landeten im Schaufenster der Apotheke.
Beide Wagen landeten im Schaufenster der Apotheke. © Polizei

Landkreis – Ein Auto, das im Schaufenster einer Huder Apotheke landete und ein Großbrand in einer Werkstatt in Ahlhorn beschäftigten die Polizei und Rettungskräfte in den vergangenen Stunden.

Im Schaufenster einer Apotheke landeten zwei Autos nach einem Verkehrsunfall am Dienstag in Hude. Wie die Polizei berichtet, hatte eine 87-jährige Frau aus Ganderkesee gegen 10.45 Uhr von einem Privatgrundstück auf die Parkstraße einbiegen wollen und dabei einen von links kommenden, vorfahrtberechtigten Autofahrer aus der Gemeinde Hude übersehen.

Durch den darauffolgenden Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge gegen die Fassade einer Apotheke geschoben.

Die Beteiligten blieben bei dem Unfall unverletzt. Beide Wagen waren im Anschluss nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe an den Fahrzeugen sowie an dem Gebäude beziffert die Polizei auf insgesamt 25.000 Euro. Gegen die Seniorin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Brand in einer Autowerkstatt

Rund 120 Feuerwehrleute waren am Montagabend in Ahlhorn im Einsatz: Dort stand gegen 21 Uhr die Werkstatt eines Kraftfahrzeughandels an der Vechtaer Straße in Flammen. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar. Zuvor hatte dort ein 30-Jähriger aus Essen an einem Fahrzeug gearbeitet, das sich auf einer Hebebühne befand, als das Feuer ausbrach.

Die Flammen griffen auf die gesamte Werkstatthalle über. Bei dem Versuch, den Brand eigenständig zu löschen, zog sich der 30-Jährige schwere Verletzungen und eine Rauchgasvergiftung zu. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Ahlhorn, Großenkneten, Sage und Cloppenburg stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf eine weitere, angrenzende Werkstatt sowie ein angrenzendes Mehrfamilienhaus.

Dessen rund 20 Bewohner, einige von ihnen bereits im Schlafanzug, wurden von den Brandschützern evakuiert und später bei niedrigen Außentemperaturen durch die Schnelleinsatzgruppe versorgt. Die unmittelbar angrenzenden Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind wegen der Rauchentwicklung gegenwärtig nicht bewohnbar. Die betroffenen Personen wurden anderweitig untergebracht. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

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