Von der Ruine zur Wohlfühloase

Ein außergewöhnliches Seminar- und Tagungshaus

Das Tagungshaus „6oaks“ in Hatterwüsting
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Mitten in der Natur: das Seminar- und Tagungshaus „6oaks“ in Hatterwüsting.

Hatterwüsting – Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Tornado auslösen? Können unbedeutend erscheinende Kleinigkeiten ganze Kontinente beeinflussen? Vielleicht. Fest steht, dass der Kauf eines alten Treckers zur Entstehung eines außergewöhnlichen Seminar- und Tagungshauses in idyllischer Umgebung und zu unzähligen weiteren Inspirationen geführt hat.

„6 oaks“ – sechs Eichen – heißt das Anwesen in Hatterwüsting vor den Toren Oldenburgs. Den Kopf voller weiterer Ideen hat sein Besitzer und Betreiber Philippe Hennes. Vor 20 Jahren wollten dessen Eltern eigentlich nur einen alten Trecker kaufen. Sie verliebten sich in das Grundstück mit der alten Bauernhausruine auf dem der Trecker stand, und erwarben es gleich mit.

Nach und nach reifte die Idee, eine ländliche Wohlfühloase zu schaffen

In den darauffolgenden Jahren reifte bei Philippe Hennes nach und nach die Idee, aus dem verfallenen Gebäude eine ländliche Wohlfühloase zu schaffen, die nicht nur Seminaren eine perfekte Umgebung bietet. „Ich habe selbst viel an solchen Veranstaltungen teilgenommen, die oft in dunklen Hotelräumen stattfanden. Abends fehlten dann außerdem Möglichkeiten für ein gemütliches Beisammensein“, erinnert sich der 44-Jährige. „So entstand bei mir die Idee zu diesem integrativen Konzept.“

Hennes, der sein Geld nach wie vor hauptberuflich als IT-Projektmanager verdient, ließ das alte Bauernhaus vor gut sechs Jahren von Grund auf sanieren. Nur die Außenmauern und das Holzständerwerk blieben stehen. Dabei setzte er konsequent auf die Verwendung von Naturmaterialien. Während Fachfirmen die Bauarbeiten übernahmen, hat Hennes das Innendesign komplett selbst gestaltet.

Den Kopf voller Ideen: Philippe Hennes.

Das Ergebnis sind offene und helle Räume, die viel Platz für gemeinsame Aktivitäten bieten. Der großzügige Einsatz von Holz schafft eine wohnliche Atmosphäre. Als IT-Spezialist ließ Hennes das Haus selbstverständlich mit modernster Präsentations- und Kommunikationsstechnik ausrüsten. Eine großzügige, mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Küche lädt zu Kochevents, der Garten zu gemeinsamen Grillabenden oder gemütlichen Runden an der Feuerschale ein. Anschließend können die Teilnehmer in insgesamt neun modernen Doppelzimmern übernachten. „Seminare, Workshops und Trainings lassen sich hier auch ideal mit einem Kochabend oder einem Whisky-Tasting kombinieren“, wirbt Hennes. „Das sind perfekte Teambuilding-Maßnahmen.“ Auch Empfänge seien möglich – größere Feiern aus Rücksicht auf die Nachbarn dagegen nicht.

Ideen und Inspirationen für mindestens zwei Leben

Der kreative IT-Fachmann bräuchte mindestens zwei Leben Zeit, um all seine Ideen und Inspirationen realisieren zu können. Gerade erst hat er „6 oaks“ um eine Remise mit einem zusätzlichen großen Workshop-Raum und Gästezimmern erweitert, schon steht das nächste Projekt in den Startlöchern. Hennes plant eine kleine Kaffeerösterei auf dem Areal. Sie soll in der ehemaligen Scheune entstehen. Als Betreiber hat er sich zwei Profis aus Oldenburg ins Boot geholt, die ihren Kaffee bislang zur Miete in Bremen produzieren. In ein bis zwei Jahren will er das gegenwärtige Catering für seine Gäste durch ein eigenes Hofrestaurant ersetzen, das dann nicht nur Seminarteilnehmern offen steht.

Nachhaltigkeit und Regionalität stehen im Fokus

Darüber hinaus plant Hennes eine Lebensmittelmarke, unter der Landwirte aus der Region ihre Produkte direkt vermarkten können. „Das sind alles lose Stränge, die ich irgendwann einmal zusammenfügen möchte“, erklärt er. Nachhaltigkeit und Regionalität stehen dabei immer im Fokus seiner Ideen und Pläne.

Der offene Tagungs- und Sitzungstaum.

Und das alles nebenberuflich. „Das macht mir einfach Spaß. Vielleicht wird der IT-Bereich zukünftig eine geringere Rolle spielen, aber er wird nie ganz aus meinem Leben verschwinden“, ist sich der 44-Jährige sicher. Dass er mit „6  oaks“ kein Geld verdient, macht ihm nichts aus. „Wichtig ist mir, dass ich meine Kosten decken kann. Ein positives Feedback zu bekommen, ist für mich die schönste Bestätigung“, macht Hennes klar.

Seinen Namen verdankt das Anwesen sechs stattlichen Eichen

Seinen Namen hat das Anwesen „6 oaks“ übrigens einem Ensemble von sechs stattlichen Eichen auf dem knapp zwei Hektar großen Anwesen zu verdanken. Ein siebter Baum aus dieser Gruppe wurde Opfer eines Sturms. Hennes hat ihn kurzerhand trocknen und in Scheiben schneiden lassen. Jetzt ist er Teil der Einrichtung von „6 oaks“.

Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter der Adresse www.6oaks.de.

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