Der erste „Bufdi“ beim Kreissportbund in Sandkrug

Enrico Stieger: Viel für die eigene Zukunft gelernt

Enrico Stieger hat am Mittwoch sein Freiwilligen-Jahr beim KSB beendet. Foto: KSB
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Enrico Stieger hat am Mittwoch sein Freiwilligen-Jahr beim KSB beendet.

Sandkrug – Anpacken statt zuschauen, mitmachen statt abzuwarten und vor allem: eigene Erfahrungen sammeln. Seit 2011 haben insbesondere junge Frauen und Männer die Möglichkeit, sich über den Bundesfreiwilligendienst für das Allgemeinwohl der Menschen in Deutschland einzusetzen.

Ob im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich, bei Integration oder dem Zivil- und Katastrophenschutzes aber auch dem Sport können sich die „Bufdis“ engagieren – so wie der 19-jährige Enrico Stieger, der beim Kreissportbund eingestiegen ist. In einem Bericht des Verbandes schildert er seine Erlebnisse.

„Ich habe im vergangenen Jahr mein Bundesfreiwilligendienst im Sport, kurz BFD, beim Kreissportbund im Landkreis Oldenburg in Sandkrug (KSB) absolviert. Wenn man zum ersten Mal vom Kreissportbund hört, geht man vermutlich nicht sofort davon aus, dass es viel Arbeit im Büro ist. Damit habe ich auch nicht gerechnet, aber in einem netten Vorstellungsgespräch wurde mir das so erläutert und ich habe mich dennoch drauf gefreut, neue Dinge kennenzulernen“, schreibt Stieger.

Dort warteten bereits einige Aufgaben auf ihn: „Beim KSB stehen im Jahr einige Projekte an, wie zum Beispiel der ,Sportivationstag‘, die Sportabzeichen-Challenge in Delmenhorst und Hude oder auch der Familien-Aktionstag, die organisiert und geplant werden müssen“, so der 19-Jährige. Der KSB arbeite eng mit der Sportjugend Oldenburg-Land zusammen. Dort standen Veranstaltungen wie zum Beispiel die Jugendleitercard-Ausbildung („Juleica“) an. 

Doch damit nicht genug: „Sogar mein eigenes Projekt ,Spoju Champions‘ durfte ich mit 16 anderen Freiwilligen der Sportjugenden aus Niedersachsen planen und umsetzen. Ich habe hier also sehr viel zum Thema Projektmanagement gelernt.“ Zu Stiegers anderen Aufgaben gehörte es auch, der Geschäftsleitung kleinere Aufgaben abzunehmen und zu lernen, wie Vereinsarbeit funktioniert.

„In meinem Bundesfreiwilligendienst saß ich aber nicht nur im Büro. Ich bin viel unterwegs gewesen und durfte für Seminare und Lehrgänge nach Hannover, Hildesheim und sogar Thüringen reisen“, gibt er einen weiteren Einblick.

Das Positive dabei: „Die Zeit bei den Seminaren habe ich am meisten genießen können, da man dort auf Leute trifft, die genau dasselbe machen wie du und genauso ticken. Man lernt viel zu Themen, die einen interessieren.“ 

Und so fällt sein Fazit positiv aus: „Ich hatte das Glück, dass ich sehr nette Kollegen hatte, mit denen man in der Pause auch mal rausgehen und zum Beispiel Spikeball spielen konnte. Man kann sich hier den Büro-Alltag so gestalten, dass man Spaß hat. Natürlich ist das manchmal stressig und anstrengend, aber auch das sollte man lernen. Was ich hier beim KSB, bei den Seminaren oder Lehrgängen gelernt und erlebt habe, kann ich hier gar nicht alles erzählen. Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, viele neue, nette Menschen kennengelernt und nehme alles auf meinen zukünftigen Berufsweg mit.“

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