Malerin Renate Fäth stellt Bilder im Kirchhatter Rathaus aus

Stille Einblicke in nordische Landschaft

Dieses Bild trägt den Titel „Indigoblau“. Die Malerin Renate Fäth gibt ihren Werken immer Farbnamen.

Kirchhatten - Stille Einblicke in die nordische Landschaft will die Malerin Renate Fäth aus Leer mit ihren Bildern ab Donnerstag, 22. September, im Rathaus in Kirchhatten geben. Die Vernissage für „Horizonte“ beginnt um 18 Uhr. Die 1954 geborene Fäth befasst sich besonders mit den wechselnden Erscheinungen und Zyklen der Natur, heißt es in der Ankündigung.

Aufgewachsen an der Küste Ostfrieslands und mit einem maritimen Familienhintergrund, hat sie die Naturerfahrungen des nordischen Landstrichs verinnerlicht. Diese beeindrucken sie wegen ihrer Lebendigkeit, überraschenden Veränderlichkeit und des funktionierenden Miteinanders.

Sie sieht ihre Arbeit in der Fortführung der Tradition der nordischen Malerei, sowohl von der Motivauswahl als auch vom Ausdruck. Sie arbeitet an Werkserien wie Schilf, Ufer und Moor. Um Interpretationen Raum zu lassen, gibt sie den Bildern nur Farbnamen. Fäth stellt somit ihre Subjektivität in den Hintergrund.

Mit ihren Interpretationen der Gattung „Landschaftsmalerei“ geht sie eigene Wege. Die verschiedenen Motive der Landschaft geben ihr den Rhythmus vor, dem sie folgt und der die Herangehensweise und die Ausführung ihrer Arbeitsgänge bestimmt. Die Bilder entstehen am Boden in fließenden Arbeitsgängen in einem handwerklich betonten Malprozess, der ohne Pinsel und Staffelei auskommt. Mit der Verwendung von Lasuren und Fäden hat sie eine eigene Konstellation von Malerei und Zeichnung entwickelt. Mit den Fäden legt sie die Bildkomposition an und mit groben Materialien wie Sand sowie Pasten verleiht sie den Bildern den Raum und die Weite.

Die Bilder können bis zum 28. Oktober im Rathausfoyer besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

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